Jahreshauptversammlung der KAB St. Konrad - Oskar Rauch, Johannes Müller und Siegfried Goller ...
Christliche Soziallehre steht im Mittelpunkt

Vorsitzender Herbert Ditz (links) und Präses Johannes Lukas (Vierter von rechts) überreichten treuen Mitgliedern Urkunden und Ehrennadeln. Bild: R. Kreuzer
Drei Mitglieder der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) St. Konrad sind seit 50 Jahre dabei. Sie haben umfassend die Vereinsgeschichte mitgeprägt. Daher ehrte Vorsitzender Herbert Ditz bei der Jahreshauptversammlung Oskar Rauch, Johannes Müller und Siegfried Goller für ein halbes Jahrhundert Treue zur KAB.

Auch Schriftführer Johannes Zierock blickte zurück. Er macht sich viel Mühe mit der Chronik. Langweilig wurde es ihm nicht, denn die KAB hatte ihren Mitgliedern ein vielseitiges Jahresprogramm geboten. Allein auf vier Seiten hatte Zierock die Veranstaltungen aufgelistet.

Die KAB starte ins Jahr mit einer Winterfamilienwanderung. Gesellig waren Zoiglfahrten, eine Führung beim Druckzentrum des "Neuen Tages", Ausflüge und eine Fackelwanderung. Die Vorträge drehten sich um Wallfahrtskirchen, "Aberglaube oder echter Glaube" oder die "Vitalität im Alter" bis hin zu Renten-Themen und "Zauber des Lächelns".

Vorsitzender Herbert Ditz erinnerte an den Besuch des Katholikentages in Regensburg. Er forderte auch die christliche und soziale Verantwortung seiner Mitglieder ein. "Die christliche Soziallehre muss immer bei Gesprächen - auch mit den Politikern - Vorbild sein und als soziales Gewissen in unsere Gesellschaft hineinwirken." Ein zentrales Thema werde der "Schutz des Sonntags" werden. Den Mitgliederbestand liegt konstant bei 183.

In seinem Grußwort lobte Präses Johannes Lukas die Mitglieder, die viele Veranstaltungen besuchten und durchführten. "Ihr habt viel für andere getan. Sei es auf politische, gesellige und religiöse Art." Die Arbeit, insbesondere mit jungen Familien, sei wichtig. Die KAB habe in diesem Bereich eine Vorreiterrolle. Stellvertretender Kreisvorsitzender Michael Träger sprach zum Thema transatlantisches Freihandelsabkommen. In acht Wochen hätten mehrere Aktionsbündnisse über eine Million Unterschriften gesammelt, um die Ergebnisse an die Öffentlichkeit zu bringen. "Das sind verheerende Aussichten für die Bürger wie Einschränkung der Demokratie, Verlust von Lebensqualität und Abbau der öffentlichen Daseinsvorsorge. Wir rufen weiter zur Wachsamkeit auf." Er verwies auf die kostenlose Rechtsberatung für Mitglieder und die Vertretung vor Arbeits- und Sozialgerichten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.