Jahrzehnte für die "Freiheit"

Für 50 Jahre bei "Freiheit Neunkirchen" ehrte Schützenmeister Albert Riedl (Sechster von links) im Beisein der Ehrengäste Kassier Hans-Jürgen Weidner (Vierter von links). Bild: R. Kreuzer

Das ist wirklich nicht alltäglich: Nicht nur, dass Hans-Jürgen Weidner der Schützengesellschaft "Freiheit Neunkirchen" seit 50 Jahren treu ist. Er übernahm 1975 auch das Amt des Kassiers - und hat es bis heute inne. Kein Wunder, dass er nun im Mittelpunkt der Hauptversammlung stand.

Beim Treffen im "Kummerthof" zog Schützenmeister Albert Riedl Bilanz nach einem, wie er sagte, normalen Jahr ohne Besonderheiten. Umso mehr stellte er heraus, dass die Urkunde für fünf Jahrzehnte Treue, die Weidner nun erhielt, eine besondere sei.

76 Mitglieder

In seinem Rückblick betonte Riedl, dass der Mitgliederstand mit 76 konstant geblieben ist. Im zurückliegenden 90. Jahr des Bestehens war der Höhepunkt ein Ehrenabend für verdiente Mitglieder und die Proklamation der Könige.

Organisiert hatte das Vereinskartell zudem erstmals ein Dorffest, bei dem auch die Schützen mit einem Stand vertreten waren. Außerdem hatte "Freiheit" neben einigen geselligen Veranstaltungen 40 sportliche Trainings- und Wettbewerbsmöglichkeiten angeboten. Sportleiterin Cornelia Frischholz ging auf einige interne Schießen ein. Gut abgeschnitten hatten die Schützen zudem bei der Stadtmeisterschaft und dem Sparkassenpokalschießen.

Bei der Gaumeisterschaft kamen Thomas Jahreis (Zimmerstutzen), Albert Riedl (Seniorenklasse A) und Hans Frischholz (Seniorenklasse C) auf erste Plätze. Zur Bayerischen Meisterschaft durften Albert Riedl und Hans Frischholz fahren. Beim Rundenfernwettkampf erreichten die Aktiven in der E-Klasse sowie die LG und LP-Teams einen ersten Platz.

"Der Verein lebt"

Weidner legte seinen 40. Kassenbericht vor, wie immer bestätigten die Revisoren korrekte Eintragungen. In seinem Grußwort lobte Alois Schinabeck (SPD) die Idealisten bei den Schützen, die Zeit, Nerven und auch Geld geopfert hätten. "Der Verein lebt." Norbert Uschald (CSU) sprach das große Engagement an. "Ihr arbeitet für die Menschen im Ortsteil." Ein Lob sprach auch Karl Bärnklau (Grüne) aus: "Allein 18 Prozent der Mitglieder sind Jugendliche, alle Achtung." Stadtverband-Vorsitzender Herbert Tischler lobte die lebhafte Gemeinschaft. Die Zusammenarbeit sei sehr gut.

Die sportliche Einstellung betonte Harald Frischholz. Er sei zwar Chef des Oberpfälzer Nordgaues, doch seine Heimat sei "Freiheit". Und er kündigte an: "Damit wir auch die Senioren im Gau einbinden, wollen wir heuer erstmals beim Gaukönigsschießen auch die ältere Generation hervorheben und setzen auf LG- und LP-Auflage jeweils einen Titel aus."
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