Je näher, desto besser
Angemerkt

Die Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch (SPD) und Albert Rupprecht (CSU) wehren sich vehement gegen den Vorschlag des Hauptzollamts Regensburg, vier Zollämter aufzulösen. Dabei haben sie den gleichen Weg gewählt. Sie versuchen, die verantwortlichen Personen der Bundesfinanzdirektion und des Finanzministeriums von der Wichtigkeit der Zollämter in der Region zu überzeugen. Zudem nehmen sie Margit Brandl, die Leiterin des Hauptzollamts Regensburg, in die Pflicht.

Die Argumente für den Erhalt von Weiden und Waidhaus sind klar. Grötsch verweist darauf, dass Waidhaus an einer europäischen Magistrale liegt. Gemeinsam mit Passau und Bad Reichenhall läuft der ganze Ost-West- und Balkan-Verkehr über dieses Zollamt. Waidhaus ist ein Drehkreuz für Spediteure. Der SPD-Politiker erklärt, dass das Zollamt Weiden wegen ATU und anderer regionaler Betriebe mit bundesweiten und globalen Geschäftsfeldern wichtig ist.

Letztendlich wird es aber durch die Zoll-Strukturreform zu Veränderungen kommen. Daher hat die Sicherstellung der Flächenpräsenz oberste Priorität. Die Unternehmen in der Region müssen die Zollämter schnell erreichen können. Auch muss weiterhin die Bürgernähe im Bereich der Post-Abfertigung garantiert sein. Und um das alles leisten zu können, ist vor allem ausreichendes Personal nötig. Wenn es dann die Politiker noch schaffen, möglichst viele Zollamt-Standorte zu erhalten: um so besser.



Im Blickpunkt Hausdurchsuchung bei Hunde-Hasser

Weiden. (mte) Ein 64 Jahre alter Weidener geriet wegen des Anschlags mit einer Teppichmesser-Klinge auf die Labrador-Hündin "Leika" ins Visier der Ermittler. In der Folge ordnete die Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung an. Diese aber verlief ergebnislos. "Wir konnten keine Klingen dieser Art bei dem Mann finden", sagt Polizeisprecher Günther Burkhard. Generell aber werde immer die Staatsanwaltschaft kontaktiert, sobald ein Verdacht gegen einen Tierquäler besteht. "Wir schöpfen hier weiter alle rechtlichen Mittel aus", erklärt Burkhard. "Nur manchmal stoßen wir an unsere Grenzen."

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