Jetzt ist Kainsricht an der Reihe

Oben auf der Wunschliste der Kainsrichter steht ein Treffpunkt im Ort. Nach starken Regengüssen die Wassermassen draußen zu halten, liegt ihnen auch sehr am Herzen. Insgesamt sind es sechs Schwerpunkte, die sie bei der Dorfentwicklung setzen möchten.

Die Dorferneuerung steht dem Gebenbacher Gemeindeteil Kainsricht ins Haus. Zur Einstimmung darauf bot das Amt für ländliche Entwicklung den Bürgern ein zweitägiges Seminar in Paulsdorf an. Viele von ihnen nahmen diese Möglichkeit wahr.

Über den Zuspruch freuten sich Bürgermeister Peter Dotzler, Gemeinderat Thomas Kraus sowie Ortsvorsteher und Gemeinderat Franz Gottschalk. Den fachlichen Teil gestalteten Andreas Schmidt und Andrea Hofmann vom Amt für ländliche Entwicklung sowie der Planer Karl Spindler aus Kastl.

Zuerst analysierten die Teilnehmer Stärken und Schwächen von Kainsricht. Für die ermittelten Problemfelder suchten sie Ansätze, die Situation vor Ort zu verbessern. Daraus formulierten sie erste Maßnahmen und Projekte.

Schließlich nahmen sechs große Themen für die Dorferneuerung Gestalt an, die auf eine Prioritätenliste eingereiht wurden. Ein gemeinsamer Treffpunkt für die Dorfbewohner steht ganz oben auf der Wunschliste. Hoch stuften die Kainsrichter Rückhaltemaßnahmen ein, um die regelmäßigen Überflutungen nach Starkregenfällen einzudämmen. Ein dritter wichtiger Punkt war die Sanierung der Dorfkapelle.

Außerdem ging es den Bürgern um die Verbesserung der Ortsstraßen sowie der Verkehrssituation insgesamt. Besonders die Bushaltestelle beurteilten sie problematisch. Als weitere Projekte fanden die Gestaltung des Ortsmittelpunkts mit Grünanlagen und dem Löschteich sowie die Freilegung einzelner Felsenkeller Eingang ins Konzept. Arbeitsgruppen vertieften noch einzelne Ideen.

Die gesammelten Vorschläge arbeitet Karl Spindler in den Dorferneuerungsplan ein. Als nächster Schritt steht am Mittwoch, 1. April, ab 15 Uhr eine Dorfbegehung bevor.

Andreas Schmidt vom Amt für ländliche Entwicklung freute sich über den guten Besuch und die im Seminar herrschende Harmonie. Auch Bürgermeister Peter Dotzler imponierte die Mitarbeit der Bürger. "Nach den Dorferneuerungen in Gebenbach und Atzmannsricht ist nun Kainsricht in der Gemeinde an der Reihe", betonte er.
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