JU hat laufen gelernt

Seit einem Jahr gibt es die JU Hammerweg. Die CSU-Funktionäre hoffen auf "Ausbreitung" in andere Stadtteile. Bild: uz

Die Achtung, was die Junge Union am Hammerweg seit der Gründung im Juli 2014 auf die Beine gestellt hat, kam von allen Seiten. Eine Summer-End-Party mit der JU Rothenstadt, Mithilfe bei der Erdäpfl-Kirwa, ein Besuch im Kinderklinikum und ein Weiberfasching. "Ihr werdet von der anderen großen Weidener Partei sehr wohl wahrgenommen", sagte Stephan Gollwitzer.

(uz) Der CSU-Vorsitzende war stolz auf den Parteinachwuchs und appellierte, auch der CSU beizutreten. Der politische Mitbewerber jedenfalls habe nichts aufzubieten, was da mithalten könne, unterstrich Gollwitzer. Sein Lob galt Maria Sponsel. "Ihr könnt durchaus kritisch sein. Nutzt das aus." Mit Wehmut blickte Gollwitzer auf eigene JU-Tage zurück. Er sprach von einer "geilen Zeit". "Solche Erlebnisse nimmt euch keiner mehr." Dem pflichtete auch Kreisvorsitzender Michael Bihler bei. Er würde sich freuen, wenn die beiden JU-Ortsvereine sich auch auf andere CSU-Ortsvereine ausbreiten würden. Er selber werde seinen Kreisvorsitz am 3. Mai an den Nagel hängen. "Dann gibt es Neuwahlen mit neuen Leute."

Die Mitwirkung an der JU-Jahreshauptversammlung am Hammerweg sei der Schlusspunkt hinter seiner langen Abschiedstournee als JU-Kreischef. Er empfahl der Jugend, ein Netzwerk aufzubauen. Ortsvorsitzender Gerhard Hegner: "Ich bin stolz, dass es euch bei uns am Hammerweg gibt." Er erkannte in der Nachwuchsorganisation nur Vorteile: "Weil ihr alle modernen Mittel kennt, die es gibt."

Ein breites Feld nahm die Diskussion um die Sperrung der Innenstadt ein. Für die meisten Christsozialen ist die Abriegelung eine Zumutung. Die Schließung der Sedanstraße wirke sich verheerend bis zur Autobahnausfahrt Weiden-Nord aus. Hegner: "Brauchte ich bisher mit dem Auto fünf Minuten zur Arbeit, benötige ich jetzt 35 Minuten."

"Scout" diskutiert

In ihrem Rechenschaftsbericht ging Maria Sponsel auch auf das Schülercafé "Scout" ein und forderte einen runden Tisch. Zwei Gespräche mit den Jugendlichen habe es bereits gegeben. "Die haben ihre Lage dargestellt und sollen sich jetzt Möglichkeiten überlegen, wo eingespart werden kann." Diese Ideen müssten dann gebündelt, diskutiert und vereinbart werden. Gollwitzer: "Das Schülercafé zeigt, wo die JU steht. Nämlich da, wo sie benötigt wird, bei den jungen Menschen."
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