"Jüngere Hände" übernehmen

Ursula Kinner (vorne, Mitte) ist die neue Vorsitzende der SPD Arbeitsgemeinschaft 60plus. Sie kann auf eine aktive Vorstandschaft und Beisitzer zählen. Alois Wolfram (stehend, Zweiter von links) galt der Dank für zehn Jahre Vorstandstätigkeit. Er bleibt als Beisitzer den SPD-Senioren treu. Bild: Dobmeier

Neue Ideen verspricht sich Alois Wolfram von einem neuen Gesicht an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft SPD 60plus. Deshalb trat der 81-Jährige zurück.

Mit Ursula Kinner (67) rückt die bisherige Stellvertreterin an die Spitze der Arbeitsgemeinschaft SPD 60plus. "Es ist an der Zeit, nach zehn Jahren den Vorsitz in jüngere Hände zu übergeben", begründete der Vorsitzende seien Schritt. Alois Wolfram (81) bleibt der Gemeinschaft als Beisitzer erhalten.

In seinem letzten Rechenschaftsbericht bei der Jahreshauptversammlung im Bräustüberl blickte Wolfram auf 52 Aktivitäten in zwei Jahren zurück. Die politischen Frühschoppen bildeten das Kernstück der Aktivitäten am Mittwochvormittag im Bräustüberl. Hier waren Stadt-, Bundes- und Europapolitiker zu Gast. Auch Renten-, Bildungs- und Gesundheitsthemen, die geplante "Stadtgalerie", die Arbeit des Arbeitskreis Asyl und der Integrationsbeirat interessierten.

Elf Besichtigungen unternahm die Arbeitsgemeinschaft. Ziele waren zum Beispiel die Feuerwehr, das Keramikmuseum und Witt-Logistikzentrum, Pilkington Weiherhammer und die Rehaklinik (Waldsassen). Ausflüge gingen zur Strobel- und Sauerbachhütte sowie zur Gartenschau nach Tirschenreuth. Zoiglfahrten, Preisschafkopfturniere, das Sommerfest und der Faschingsnachmittag gehörten zu den geselligen Aktivitäten. Besonders gern erinnerte sich die AG an die Fahrten zu den Weihnachtmärkten in Marienbad und Coburg. Freundschaftliche Verhältnisse pflegten die SPD-Senioren zur Sozialdemokratischen Partei Tschechiens und zum Ortsverein Neustadt/WN. Stadträtin Brigitte Schwarz überbrachte die Grüße der Fraktion und des SPD-Stadtverbandes. Die Senioren seien oftmals Vorreiter der Partei, sagte sie. Schwarz dankte genauso wie Hilde Zebisch dem langjährigen Vorsitzenden Wolfram und der ganzen Vorstandschaft für die Aktivitäten und Unterstützung der sozialdemokratischen Politik der Stadt.
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