Junge Union diskutiert mit Abgeordneten über Flüchtlinge
Es braucht Hilfe

Mit der Mutterpartei voll auf einer Linie scheinen die Mitglieder Jungen Union Weiden um Vorsitzende Maria Sponsel zu liegen. In der Diskussion mit Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht über die Flüchtlingspolitik herrschte Einigkeit: Sorgen der Bürger müssten gehört werden. Bild: hfz
So einiges tischte die Junge Union Weiden um Vorsitzende Maria Sponsel Abgeordnetem Albert Rupprecht (CSU) an Themen in der Hösl- Bräu-Schenke auf. Fragen zum Nein zu weiteren Griechenlandhilfen etwa. Oder Diskussionen über die Maut und das geplante Freihandelsabkommen. Ein Thema brannte den Mitgliedern der Jungen Union aber besonders unter den Nägeln: die aktuelle Flüchtlingspolitik.

"Wo wir können, müssen wir helfen", finden die JUler. Doch die derzeitige Flüchtlingspolitik gehe nicht genug auf die Sorgen und Ängste der Bürger ein, kritische Äußerungen seien ganz und gar verpönt. Das bereite den JU-Mitgliedern in Weiden Sorgen. Nicht nur. Auch Rupprecht stellte im Gespräch klar, es stehe außer Frage stehe, dass Deutschland und Europa mit einem großen Kraftakt helfen müssen. "Dabei dürfen wir aber nicht an der Bevölkerung vorbei entscheiden, die Sorge und Ängste der Bürger müssen ernstgenommen werden." Diese einzigartige Welle der ehrenamtlichen Hilfe und Spendenbereitschaft mache ihn stolz, sagte der Bundestagsabgeordnete. "Gerade deswegen müssen wir dafür Sorge tragen, dass rein zahlenmäßig die Flüchtlingsströme auch weiterhin von der Bevölkerung getragen werden können."

Die Lösung liege darin, sich auf europäischer Ebene für eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge einzusetzen. "Unsere Solidarität steht außer Frage, doch alleine können wir diese Aufgabe nicht schultern."
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