Junge Union für West IV
Reaktionen

Weiden. "Du bist Weiden - Entscheide die Zukunft jetzt!" Unter diesem Motto macht sich die Junge Union in Weiden für das geplante Gewerbegebiet Weiden-West IV stark. Durch die Teilnahme an mehreren Informationsterminen in der Stadt, auch besonders im betroffenen Ortsteil Weiden-West/Pressather Wald, hätten die JUler "die Ohren nah am Bürger" gehabt, heißt es in einer Pressemitteilung. Stadtrat und JU-Kreisvorsitzender Michael Bihler betonte nun nochmals die Notwendigkeit des Gewerbegebiets: "Neuansiedlungen stärken die heimische Wirtschaft. Das neue Gewerbe kann den Weidener Arbeitsmarkt entspannen und sichert die Zukunft der Stadt." Stadtrat Markus Bäumler betonte nochmals, dass artenschutzrechtlich keine Bedenken bestünden.

Ein weiteres Thema der Kreisausschusssitzung war die "Unruhe" um die Aufnahme von Asylbewerbern. Bihler: "Einen Schnellschuss wie mit der Mehrzweckhalle braucht Weiden nicht noch einmal. Wie die Bürgermeister Jens Meyer und Lothar Höher in den vergangenen Tagen agiert und gehandelt haben, ist vorbildhaft." Die JU zeigt sich "froh, dass sich die Wogen geglättet haben und die Regierung der Oberpfalz mit dem neuen Vorschlag, der Berufsschulturnhalle, einverstanden ist."

Tipps und Termine Gedenken zum Novemberpogrom

Weiden. Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit lädt gemeinsam mit der Stadt Weiden wieder zum Gedenken zum Novemberpogrom. Die Feier beginnt am Sonntag, 9. November, um 16 Uhr am Gedenkstein in der Konrad-Adenauer-Anlage. Eine Gruppe des Kepler-Gymnasiums beteiligt sich unter der Leitung von Dr. Volker Wappmann an der Gestaltung der Feier. Außerdem werden die Namen der im Holocaust ermordeten Weidener Juden verlesen und für jedes Opfer ein Stein niedergelegt. Rabbiner Dannyel Morag spricht das Totengebet Kaddisch. Die musikalische Umrahmung übernimmt das Klarinettentrio der Musikschule.

Anschließend findet gegen 17.30 Uhr in der Synagoge der jüdischen Gemeinde (Ringstraße 17) eine weitere Gedenkveranstaltung statt. Auch dazu sind alle Interessierten willkommen.

Autismus und Inklusion

Weiden. Von Autismus Betroffene bedürfen einer intensiven Unterstützung, die sich an ihren Fähigkeiten orientiert. Wo liegen Chancen und Grenzen der Inklusion? Das fragen sich Eltern, Fachleute und Pädagoginnen. Zum Thema "Autismus und Inklusion" laden der Weidener Gesamtelternbeirat und die Gerhardinger-Grundschule mit der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) am Montag, 10. November, um 19.30 Uhr ins Pfarrheim St. Josef ein.

Referentinnen sind die Diplom-Psychologin Janka Steuernagel und die Diplom-Sozialpädagogin Heike Vogel. Die beiden Expertinnen stellen das Netzwerk Autismus vor, das sie für die Oberpfalz betreuen. Zudem geben sie einen Überblick über die "Diagnose Autismus-Spektrum-Störung", über Fördermöglichkeiten und Nachteilsausgleiche. Infos bei der KEB Neustadt-Weiden unter 0961/6349640 oder www.keb-weiden.de.
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