Juradistl
Gegen die Bedrohung

Laut Regierungspräsident Axel Bartelt gelten in Bayern mittlerweile 53 Prozent der Pflanzen- und 40 Prozent der Tierarten als bedroht, Tendenz steigend. Gegensteuern könne man mit Biodiversitätsprojekten wie Juradistl, um sich für den Erhalt einer traditionellen Kulturlandschaft einzusetzen. Schäfer leisteten einen unbezahlbaren Beitrag zum Erhalt biologischer Vielfalt.

Wo Juradistl-Schafe weiden, blühen seltene Küchenschellen und Frühlingsenziane. Steigende Übernachtungszahlen deuten an, dass die Juralandschaft bei Naturfreunden immer beliebter wird, denn hier können Tiere und Pflanzen beobachtet werden, die andernorts selten sind. Die Naturschutzmarke Juradistl, so Bartelt, verbinde Natur- und Artenvielfalt mit Wirtschaftskreisläufen. Es gebe Netzwerke zwischen Landschaftspflegeverbänden und Partnern aus Landwirtschaft, Gastronomie, Metzgerhandwerk und Tourismus.

Juradistl-Produkte werden laut Bartelt derzeit in gut 20 Metzgereien mit 46 Filialen, in fünf Schlacht- und Zerlegebetrieben und gut 30 Gasthäusern verarbeitet und angeboten. (gfr)
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