Kartell will Bürgerversammlung

Viele bekannte Gesichter lachen nach den Neuwahlen beim Vereinskartell Weiden-West in die Kamera: Denn Vorsitzender bleibt Hans-Jürgen Gmeiner (Zweiter von links). Weiter wirken Stellvertreterin Luise Amschl (Fünfte von links), Protokollführer Martin Mahl (Vierter von links) und Kassier Stephan Gollwitzer (links) mit. Bild: R. Kreuzer

Bei der Postenvergabe im Vereinskartell Weiden-West gibt es nur eine offene Frage. Anders sieht es da rund ums neue Gewerbegebiet vor der Haustür aus. Ein ganzer Fragenkatalog tut sich da auf. Antworten soll nun die Stadt liefern.

Das Vereinskartell Weiden-West sagt zwar Ja zum neuen Gewerbegebiet West IV. "Aber es gibt auch Ängste", weiß Vorsitzender Hans-Jürgen Gmeiner. Er nennt beispielsweise die Angst vor noch mehr Verkehr auf der B 470 oder die vor der Erschließung nahe der Bebauung. Und schon entbrennt eine Diskussion bei der Jahreshauptversammlung. Zur Klärung fordert das Kartell deshalb eine weitere Bürgerversammlung, die die Stadt zum Thema Gewerbegebiet West IV ausrichten soll. Hierbei könne auch auf die Hochwassersituation im fraglichen Gebiet eingegangen werden. erklärt Gmeiner. "Deshalb wird das Kartell an die Stadt schreiben, damit in einer Bürgerversammlung die Probleme, Planung und Vorgehensweise dargelegt werden."

Gmeiner bleibt übrigens Vorsitzender, Stellvertreterin ist weiter Luise Amschl, Stephan Gollwitzer führt wieder die Vereinskasse, nachdem er aktuell ein Plus vorgelegt hat. Martin Mahl schreibt erneut die Protokolle. Lediglich an zwei Positionen tut sich etwas: Ernst Engelhardt soll in einer der nächsten Sitzungen als 2. Schriftführer nachgewählt werden. Vorausgesetzt er nimmt an. Die Kassenprüfung übernimmt neu die Siedlergemeinschaft Waldrast.

Gefahr an Fußgängerbrücke

Rückblickend dankt der Vorsitzende der ganzen Vorstandschaft. Insbesondere "Powerfrau" Luise Amschl erwähnt er, die unermüdlich anschiebe und oft bei der Stadt mächtig Gas gebe. Grundsätzlich stellt Gmeiner fest, dass die Arbeit des Kartells speziell auf die Bedürfnisse der Einwohner und der Mitgliedsvereine ausgerichtet ist. "Ohne Vereine ist ein harmonisches Zusammenleben im Stadtteil nicht denkbar", sagt er. Informationen werden weitergegeben, die Termine der Vereine abgestimmt. Dabei gelte stets: "Das Kartell ist für die Vereine da, nicht die Vereine für das Kartell."

Künftig müsse die Verteilung des Kartellhefts durch mehr Hände erfolgen. Hier seien die Vereine gefordert. Es müsse zudem weitergeführt und weiter aufgelegt werden. Ein Problem stelle noch immer die Fußgängerbrücke über der B 470 dar. Wie Stadtverbandspräsident Herbert Tischler erklärt, sei dort auch eine Regenrinne durchgetreten, die gefährlich werden könnte.

Stadträtin Sabine Zeidler spricht Grußworte für die anwesenden Stadträte Karl Bärnklau und Stephan Gollwitzer mit. Zugleich überbringt sie auch die Grüße von OB Kurt Seggewiß: "Der OB hält viel auf das Kartell Weiden-West." Sie freue sich immer über Infos aus dem Kartellheft, da sie auch im Stadtteil wohne.

Pfarrer stolz auf Küche

Stadtverbandspräsident Tischler lobt die seit Jahrzehnten gewachsene Gemeinschaft, die den Ortsteil zum Blühen gebracht habe. Pfarrer Peter Brolich berichtet über den Neubau des Kindergartens St. Elisabeth, der in zwei Bauabschnitten abgewickelt wurde. Die Umzüge seien erledigt, die Außenanlagen entstünden. Der offizielle Einweihungstermin folgt. Besonders stolz ist Brolich auf die Küche, die täglich etwa 80 Essen ausgibt: Spenden finanzieren sie.
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