"Kasperltheater"

Mit seinem Leserbrief vom Dienstag hat Helmut Ruhland die nächste Runde in seinem Streit mit der Spitze des Schwimmvereins eingeläutet. Ruhland behauptet, der SV sei seit der Betriebsführung der Beckenbäder durch die Stadtwerke, wovon die Stadt 550 000 Euro übernimmt, um 200 000 Euro besser als zu den Zeiten der "alten SV-Vorstandschaft" ausgestattet. Zudem fordert er SV-Vorsitzenden Reinhard Meier auf, darzustellen, was zu den Defiziten führte, für die Weiden einen neuen "Zuschuss" geben musste. Meier widerspricht. Er hatte schon im NT-Gespräch dargelegt, dass nach den Berichten des Rechnungsprüfungsamtes die Stadt früher höhere Defizite trug, etwa 2005 (585 000 Euro) oder 2006 (580 000 Euro).

Nahezu gleich blieb in all den Jahren mit etwa 300 000 Euro die Summe, die der Schwimmverein selbst erwirtschaften konnte (Mitgliedsbeiträge, Kabinenmieten, Eintrittsgelder usw.). "Was Ruhland veranstaltet, fällt unter die Rubik Kasperltheater", meint Meier. "Man müsste mal wirklich nach seiner Motivation fragen."
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