Kaum noch Karrierechancen

Nur Männer, die Chefin ist mit Anna Maria Walter aber eine Frau: Geehrte und die neugewählte Vorstandsriege standen beim Verband der Bundeswehr-Beamten im Mittelpunkt. Bild: R. Kreuzer

Kritik bei der Jahreshauptversammlung des Verbandes der Beamten der Bundeswehr: Vorsitzende Anna Maria Walter bemängelte, dass es gerade im mittleren Dienst keine Aufstiegsmöglichkeiten mehr gebe.

Weiden. (kzr) Durch die Umstrukturierung stünden nur noch vereinzelt A 9-Stellen zur Verfügung. Beförderungen fänden in der Regel mittlerweile alle 18 Jahre statt, was dazu führe, dass im mittleren Dienst das Endamt A 9 nicht erreicht werden könne. Weiter meinte die Vorsitzende: "Vor den Aufstieg in den gehobenen Dienst sind so viele Hürden geschaltet, so dass die Quote erschreckend gering ist." Das Fehlen von Fortkommensmöglichkeiten betreffe in besonderem Maße Beamtinnen, die Kinder erzogen haben. Für Teilzeitbeschäftigung gebe es anteilsweise keine Anrechnung auf die Pension. Das bedeute, dass viele Beamtinnen weit hinter der Mindestversorgung zurückbleiben.

Anna Maria Walter freute sich über die Treue langjähriger Mitglieder zum Verband. Für 50 Jahre Mitgliedschaft ging die Urkunde an Klaus Vetter und Anton Winderl. 40 Jahre sind Heinz Heindl, Friedrich Lamm, Wilhelm Rausch und Christiane Zinkl dabei. Ein Vierteljahrhundert sind im Verband Peter Fracek, Gerhard Hörl und Joachim Mulzer. Für 15 Jahre erhielten Stephan Gollwitzer und Michael Neuber die Auszeichnung. Bei der Neuwahl gab es wenige Änderungen in der Vorstandschaft. Anna Maria Walter bleibt Vorsitzende, Melanie Püttner ihre Stellvertreterin. Kasse Wolfgang Bloß, Schriftführer Manfred Neubauer, Beisitzer Helmut Meier, Stephan Gollwitzer, Michael Mühldorfer, Alfred Kick und Michael Neuber. Jugend Thomas Stark, Kassenprüfer Alfred Kick, Franz Haderer.
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