Kaum Zeit zum Durchatmen

Für das Frühjahrs-Symposium "Pädiatrische Pneumologie und Allergologie" hatte Tagungsleiter Dr. Frank Scharnowski-Fischer (Zweiter von links) hochrangige Spezialisten gewonnen. Unter anderem Dr. Armin Grübl vom Ostalb-Klinikum Aalen sowie (von rechts) Dr. Wolfgang Franck von den Waldburg-Zeil-Kliniken Wangen, Gunda Nowak von der Firma Milupa sowie Dr. Franziska Schaaff von der Kinderarztpraxis in Eckenthal. Bild: Dobmeier

Aus dem gesamten Bundesgebiet kamen sie nach Weiden. Ärzte, Pflegepersonal, Ernährungsberater, Physiotherapeuten. Bei einem Symposium erfuhren sie viel Neues über Asthma und Neurodermitis.

Auf dem Programm standen die Behandlung von schwerem Asthma mit Anti-IgE-Antikörper und die aktuelle Stufentherapie bei Neurodermitis. Zudem Zusammenhänge zwischen Hautveränderungen und Immundefekten. Bereits zum 7. Mal bot das Interdisziplinäre Weidener Frühjahrs-Symposium "Pädiatrische Pneumologie und Allergologie" viel gehaltvolle Information. Erstmals ging es im Hörsaalgebäude der OTH vor einem hochrangigem Auditorium von Medizinern über die Bühne.

Tagungsleiter Dr. Frank Scharnowski-Fischer, Chefarzt der Pädiatrischen Pneumologie/Allergologie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Weiden, hatte das Expertenpublikum zu den Vorträgen willkommen geheißen. Fallbeispiele veranschaulichten die Stufentherapie der Neurodermitis und der angeborenen Immuneffekte mit möglichen Zusammenhängen von Hautveränderungen und Defekten des Immunsystems. Die Behandlung schwerer allergischer Erkrankungen mit speziellen Antikörpern (Anti-IgE-Antikörper), der Allergieprävention, mit den modernen Methoden der Allergiediagnostik mittels rekombinanter Antigene wurde vertieft.

Ferner gab es Infos zur Notfalltherapie bei schweren allergischen Reaktionen sowie Besonderheiten spezieller Virusinfektionen der Atemwege bei Säuglingen. In neun Vorträgen erhielten die Teilnehmer Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie.
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