Kein Beton-Bauwerk - darum Planänderung beim Hochwasserschutz

Jetzt sind auch die Bodenexperten der Uni Erlangen mit von der Partie. Sie untersuchen die Wasseraufnahmefähigkeit der Erde im künftigen Gewerbegebiet West IV. Dazu ist sogar ein Förderprojekt angestoßen. Planer Reinhold Brodrecht erklärte bei der Bürgerwerkstatt, dass beim Hochwasserschutz-Rückhalt kein Beton eingesetzt, sondern auf "natürliche Versickerung" gebaut werden soll. Dazu muss die Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens erkundet werden. Eine große Rolle spielen auch Bodenmulden, in denen sich das Wasser sammeln kann. Dadurch verzögert sich der Ablauf der Fluten. Bei den Vorplanungen ist weiterhin vieles im Fluss und der Entwurf für die Hochwasserführung bereits zum fünften Mal geändert. Weiterhin gilt, dass das Wasser in die Schweinenaab und nicht in den Weidingbach geführt wird. (wd)
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