Kein Druck auf Müllgebühren
Nachgefragt

Weiden.(wd) Manfred Meßner, Leiter des Bauhofes und zuständig für die Kalkulation der Müllgebühren, gibt Entwarnung. Obgleich der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) die Entsorgungsentgelte für Haus- und Sperrmüll anhebt, entstehe zunächst kein großer Druck auf die Müllgebühren der Stadt. Diese müssten erst zum Jahr 2017 neu berechnet werden und seien bis dahin noch stabil.

"Wir haben im letzten Jahr die Müllgebühren sehr sorgfältig kalkuliert", betont Meßner. So sei man von einem an den ZMS zu zahlenden Preis von 100 Euro pro Tonne ausgegangen. Dieser lag dann bei 92 Euro. "Da gibt's also inzwischen ein kleines Polster."

Die Erhöhung der Schwandorfer Gebühren von 96 auf 115 Euro pro Tonne ab Januar 2015 führe nicht zu einer spontanen Erhöhung der Müllgebühren. Von den drei Millionen Euro, die die Weidener Müllentsorgung kostet, entfallen jährlich bis zu 800 000 Euro an Gebühren für den ZMS. Diese Summe steige nun um 100 000 Euro. "Und das hoffen wir, mit den aktuellen Müllgebühren auffangen zu können."
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.