Kein scharfer Schuss

Der letzte scharfe Schuss in Hohenfels ist 1989 gefallen. Dieser Linie bleibt auch Saber Junction in seiner fünften Auflage treu. Wenn es vernehmlich kracht, dann ist dies ausschließlich Manövermunition und Pyrotechnik.

Deutlich gesteigert hat sich das Übungsaufkommen in Hohenfels. 17 Manöver stehen heuer im Dienstplan der US-Militärs, viele davon multinational. Und die Tendenz wird weiter steigend sein. Die Einheiten sind dabei bis auf wenige Einsätze nicht mehr außerhalb des Übungsplatzes unterwegs. Das ermöglicht die satellitengestützte digitale Technik. Parallel geführte Manöver in anderen Ländern können somit zusammengeführt werden. (bö)

Aus 17 Nationen

Bis zum 27. April trainieren etwa 4700 Soldaten aus 17 Nationen in Hohenfels. Die Kontingente stammen aus Albanien, Armenien, Belgien, Bosnien, Bulgarien, Großbritannien, Ungarn, Lettland, Litauen, Luxemburg, Mazedonien, Moldawien, Polen, Rumänien, der Türkei, Schweden und den USA.

Bei den Teilnehmern handelt es sich nicht nur um Soldaten von Nato-Ländern, sondern auch von Staaten, mit denen ein Assoziierungsabkommen besteht. (bö)
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