Keine Begeisterung

Viele Fragen sind noch ungeklärt. Und da sind ja auch noch die Kosten: Die Stadtverwaltung beurteilt den CSU-Vorstoß, die Altstadt mit W-Lan/Hotspots auszustatten alles andere als euphorisch. Dies teilt sie in ihrer Stellungnahme den Stadträten mit, die sich am Montagnachmittag mit dem Antrag befassen. Seit Tagen ist hingegen CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch bei den anderen Fraktionen unterwegs, um für das Anliegen zu werben und eine Mehrheit zu suchen.

Punktuell, nämlich in einigen Geschäften und Gaststätten (Café Beanery, Blackbean, Café Brunner, am Josef Witt-Platz, in der Leibniz-/Johannisstraße, Wörth- und Sedanstraße), steht öffentliches Internet (meist 30 Minuten kostenlos pro Tag) zur Verfügung.

Wenn, dann würde auch die Stadt eine Zeitschranke bei ihren vier Hotspots einbauen, die im Alten Rathaus eingerichtet werden könnten. Die Reichweiten seien jedoch begrenzt. Die dicken Mauern schirmen die Signale ab. Vor dem Alten Rathaus geht deshalb nichts. Der Empfang am Oberen Markt reiche bis Pöllmann, am Unteren Markt bis zum Alten Eichamt. Die geringe Reichweite sowie die maximal mögliche Nutzerzahl (bis 500) lasse keine hohe Attraktivität erwarten, folgert die Stadtverwaltung. (wd)
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