keine Sonne
Ohne Glück

Es ist eine dieser Großwetterlagen, bei der selbst einem ansonsten munteren Wetterfrosch die Füße einschlafen. Ein Hoch nach dem anderen. So unterschiedlich kann die Wahrnehmung eben sein, je nach dem, was auf der persönlichen Wunschliste steht. Die einzig spannende Frage an diesem Wochenende: Wann und wo lösen sich Nebel und Hochnebel auf?

Genau da liegt auch ein hohes Potenzial, mit der Vorhersage zu scheitern: Mit Sonne wird es 5 bis 8 Grad mild, wo das Grau hängenbleibt, geht es kaum über winterliche 0 Grad. Wer auf zeitlich gut berechenbare Wetterfronten setzt, muss sich noch gedulden. Die derzeitigen Hochlagen halten mindestens noch für acht Tage die Wetterküche ruhig. Der heutige Freitag ist auch schon so ein Tag, an dem Nebel und Hochnebel oft den Morgen bestimmen. Dazu ist es verbreitet frostig. Tagsüber bekommt das Grau dann aber wahrscheinlich doch größere Lücken. Am ehesten hält sich die Suppe nahe der Grenze zu den östlichen Landkreisen. Beste Chancen auf Sonnenschein bestehen vor allem oberhalb rund 500 bis 600 Meter. Entsprechend liegen die Temperaturen oben höher als unten, meist zwischen 2 Grad in Rieden, 4 in Freihung und bis 6 auf den Höhen um Kastl. In der Nacht wird der Nebel wieder dichter und es gibt leichten Frost.

Am Samstag kommt in der Höhe etwas mehr Wind zu Hilfe, und so stehen die Chancen gut, dass sich Nebel und Hochnebel vormittags überall lichten und auflösen. Damit gibt es nach einem kalten Morgen immerhin zwischen 3 und 6 Sonnenstunden, vielleicht auch mehr, und die Temperaturen steigen auf etwa 3 Grad in Gebenbach, 4 in Auerbach und 6 auf den Buckeln oberhalb von Illschwang.

In der Nacht zu Sonntag zieht wahrscheinlich aus Tschechien mit etwas auflebendem Ostwind wieder überall Hochnebel auf, dafür wird es nicht mehr so kalt. Der Sonntag bringt mit ansteigender Nebelobergrenze selbst auf den Höhen erst einmal wieder mehr Grau aus Tschechien, und auch über dem Flachland tut sich die Sonne zunächst schwer. Nachmittags klappt es aber doch wieder gelegentlich. Wo genau, das bleibt Lotto-Glück. Im Dauergrau werden Richtung höhere Oberpfälzer Alb, Birgland nur wenig über 0 Grad erreicht, bei Sonne über Amberg und Hirschau sind um die 5 Grad möglich.

Die neue Woche ist schnell erzählt: Es bleibt durchgehend trocken mit Nebel-Lotto. Vor allem am Montag und Dienstag ist es eher grau, die zweite Wochenhälfte vermehrt sonnig. Die Temperaturen bleiben im Nebel bei 0 bis 3 Grad, mit Sonne sind bis zu 8 Grad drin. Nachts hält sich der Frost aber generell noch.
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