Kepler-Gymnasium präsentierte volles Programm
Tag offener Herzen

Experimente sind am "Kepler" eine Selbstverständlichkeit.
Hier konnten sich angehende Chemiker, Physiker und Biologen austoben. Aber auch Mathematiker, Neusprachler, Altphilologen, Glücksspieler, Musiker und Sportler. Das Kepler-Gymnasium hatte am "Tag der offenen Tür" am Samstagvormittag für jedermann was zu bieten. Es war ein Tag des offenen Klassenzimmers, ein paar Stunden zum Reinschnuppern.

"Herzlich willkommen", begrüßte Schulleiter, Oberstudiendirektor Rolf Anderlik, die zahlreichen Besucher. Seine Grüße richteten sich vor allem an die Eltern und Übertrittswilligen.

Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung vom Unterstufenchor. In der Sporthalle gleich dahinter gab es einen Spiderman-Hindernisparcours. In der Sporthalle stellte sich der Schulsanitätsdienst vor. In der Osthalle ging's um Demokratie. In der Mensa servierte das Cafeteria-Team gegen Mittag Schweinebraten mit Knödel. Alle sollten sich wohlfühlen.

Ohne Um- und Nebenweg

Studiendirektor Georg Singer informierte über die Ganztagsbetreuung. Die Lehrkräfte, die gerne Auskunft über da Schülerleben gaben, waren an Schildchen zu erkennen. "Ich denke, dass auch Sie, liebe Eltern, sich überzeugen lassen von dem Angebot, dass das Gymnasium die Schulform ist, die ohne Um- und Nebenwege auf breiter Bildungsstraße direkt zur vollumfassenden allgemeinen Hochschulreife führt", betonte Anderlik.

Er sprach von einem "Tag der offenen Herzen", was Schüler und Lehrer zu spüren gaben. Die Physiker "köderten" die Kinder mit Schauversuchen, zeigten physikalische Experimente zum Anfassen. Die Chemiker zeichneten das Farbenspektrum nach und die Biologen zeigten nicht nur ausgestopfte Tiere. Es gab reichlich Fingerfood aus England, Spanien oder Italien. Die Lateiner demonstrierten ein römisches Klassenzimmer, die Spanier zeigten einen gut gemachten Kurzfilm von ihrem letzten Gran Canaria Austausch. Und die Italiener ließen den Stiefel puzzeln. Übrigens: Im Nachbarzimmer gab's den "Gummistiefelblues."

Die Franzosen machten viel Theater. Und die Esten zeigten auf Schautafeln ihren Austausch. Im Treppenhaus gab's Robotik zu sehen. Und im Musikzimmer ein uraltes Klavier.

Ferner unterhielten sich die angehenden Keplerianer mit einem kurzweiligen Lateinquiz, einer Schnupperstunde Deutsch und einer Schulhausrallye. Am Ende sang der Unterstufenchor "A whole new World."
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