"Keplerianer" als Kriminalisten
Schulen

Naturwissenschaftliches Arbeiten in der Experimentierwerkstatt des Kepler-Gymnasiums.
"Dem Täter auf der Spur..." - so lautete der Titel der ersten Runde des naturwissenschaftlichen Schülerlandeswettbewerbs "Experimente antworten", bei dem sich junge Forscher des Kepler-Gymnasiums in die spannende Welt der Kriminalistik begaben. Unter anderem extrahierten sie ihre eigene DNA und untersuchten Fingerabdrücke mal genauer. Die Fünft- bis Achtklässler des Kepler-Gymnasiums schnitten in dieser ersten Runde des Wettbewerbs sehr erfolgreich ab: Acht von ihnen erreichten mit ihren dokumentierten Lösungen einen dritten bzw. zweiten Platz, acht weitere erzielten sogar je einen ersten Platz.

Um die jungen Forscher bereits frühzeitig mit naturwissenschaftlichen, experimentellen Arbeitsweisen vertraut zu machen, bietet das "Kepler" für Schüler der fünften Jahrgangsstufe die sogenannte Experimentierwerkstatt an. Hier dürfen die Jüngsten in unregelmäßigen Abständen am Nachmittag für mehrere Stunden im Biologie-Fachraum selbstständig experimentieren. Dabei werden bereits wichtige soziale Kompetenzen - zum Beispiel das Arbeiten im Team - sowie fachspezifische Kompetenzen wie das Herstellen von verschiedenen Lösungen eingeübt. Lehrerin Nina-Berrit Andritzky ist hier Ansprechpartnerin, den Großteil der Aufgaben erledigen die jungen Tüftler dann allerdings selbst zu Hause. Unter Aufsicht der Eltern dürfen bis zu drei Schüler in einer Gruppe zusammenarbeiten, um die Experimente durchzuführen und natürlich auch zu protokollieren. Dabei verwenden die Kinder Diagramme, Tabellen und machen stolz Fotos von ihren eigenen Versuchsaufbauten.
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