Kindergarten wird zum Apfelsaft-Selbstversorger

Kindergarten wird zum Apfelsaft-Selbstversorger Wegen der reichhaltigen Apfelernte kam der Kindergarten St. Margareta in den Genuss etlicher Zentner an gespendeten Äpfeln. Was lag da näher, als daraus Saft pressen zu lassen, der im Betreuungsalltag der Einrichtung als Getränk dient. Die Vorschul-Kinder der Einrichtung konnten zudem hautnah alle nötigen Schritte von der Apfelernte bis zum fertig abgefüllten Saft miterleben. Aus einem Zentner Äpfel können immerhin 30 bis 35 Liter gewonnen werden. Die Mit
Wegen der reichhaltigen Apfelernte kam der Kindergarten St. Margareta in den Genuss etlicher Zentner an gespendeten Äpfeln. Was lag da näher, als daraus Saft pressen zu lassen, der im Betreuungsalltag der Einrichtung als Getränk dient. Die Vorschul-Kinder der Einrichtung konnten zudem hautnah alle nötigen Schritte von der Apfelernte bis zum fertig abgefüllten Saft miterleben. Aus einem Zentner Äpfel können immerhin 30 bis 35 Liter gewonnen werden. Die Mitglieder des Gartenbauvereins Neunaigen zeigten, wie die Äpfel geschreddert und gepresst werden und erklärten den Kindern ganz genau, was wichtig ist, damit der Saft möglichst lange hält. Mit dem neu angeschafften, schnellen Pasteurisiergerät können bis zu sechs Zentner Obst pro Stunde verarbeitet werden. Das Gerät erhitzt den rohen Apfelsaft auf mindestens 78 Grad Celsius und kontrolliert die Temperatur vor dem Abfüllen, so dass der Saft zuverlässig haltbar gemacht wird. Abgefüllt wird er in Fünf- oder Zehn-Liter-Beutel. Die Kinder konnten den Apfelsaft natürlich gleich probieren und er schmeckte ihnen hervorragend. Siebzehn Zehn-Liter-Beutel waren schließlich die Ausbeute. Diese Menge reicht aus, um den Mädchen und Buben das ganze Kindergartenjahr Apfelsaftschorle anbieten zu können. Ein Teil der Verarbeitungskosten wurde vom Gartenbauverein Neunaigen für den Kindergarten gespendet. Das ausgepresste Apfelmaterial bekommt ein Jäger für die Winterfütterung der Wildtiere. Gepresst wird in Neunaigen bis Ende Oktober. Termine können mit Margret Butz (Telefon 0 96 04/31 69) vereinbart werden. Bild: hfz
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