Kirchengemeinde Pommelsbrunn feiert im Freien
Ruine im Kerzenlicht

Die Flammen der Fackeln tanzten wie Glühwürmchen durch die dunkle Nacht auf den Fluren um das kleine Dorf. Einer guten Tradition folgend hielt die evangelische Kirchengemeinde Pommelsbrunn einen adventlichen Gottesdienst in der Kapellenruine. Dazu waren die Gläubigen in Scharen aus der Umgebung gekommen, sogar mit zwei Busse waren sie angereist.

Zur Begrüßung stimmte der Posaunenchor Pommelsbrunn unter Leitung von Philipp Wild adventliche Weisen in der Dorfmitte an. Dann wanderten die Christen den Feldweg zur Ruine, von der die Glocke zum Kommen einlud. Jeder suchte sich in und um die Ruine einen Stehplatz zur Feier mit Pfarrer Steffen Weeske. Weihnachtslieder wechselten sich mit Liedvorträgen des Kirchenchors unter Dirigentin Deborah Reichel ab.

Die ernste Ansprache des Pfarrers fußte auf dem "Magnificat", dem Lobpreis Mariens mit dem Tenor "Meine Seele erhebet den Herrn". Die hier anklingende Verheißung für die benachteiligten Menschen zeugt von der Hoffnung auf die Gegenwart Gottes. Es klingt wie eine gewisse Revolution, dass Gott den Armen hilft und so mehr Gerechtigkeit auf Erden zu schaffen ist. Jeder soll dazu seinen Beitrag leisten, betonte der Pfarrer bevor er die Besucher segnete.
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