Kliniken AG: Vorstand Götz präsentiert erfreuliche Zahlen - Wieder 35 neue Arbeitsplätze
Quer durch alle Häuser

Es lag nicht nur an der Influenza-Welle. Die Zahl der Patienten in den Häusern der Kliniken AG nahm im ersten Quartal um 630 auf 11 000 zu. Die medizinischen Leistungen steigerten sich sogar um 10 Prozent. Das lag besonders an den schwereren Fällen, die sich überproportional entwickelten.

Fast 2000 Vollzeitstellen

Es sind interessante Zahlen, die Kliniken-Vorstand Josef Götz in dieser Woche dem Aufsichtsrat präsentierte. Die Zunahme bei den Patienten hatte auch Auswirkungen auf das Personal. In Vollzeitstellen gerechnet, erhöhte es sich auf 1965. Das sind 35 mehr als vor einem Jahr. Davon sind 20 Pflegekräfte, die anderen sind Ärzte und Therapeuten. Wegen vieler Teilzeitstellen sind es tatsächlich fast 3000 Menschen, die in der AG beschäftigt sind.

Götz sprach von einer "sehr, sehr positiven Entwicklung". Was ihn besonders freut: "Das geht quer durch alle Häuser." Auch die Belegung der Rehabilitationszentren sei hervorragend. Als Beispiel nannte er die geriatrische Reha in Erbendorf mit 92 Prozent Auslastung. "85 sind schon Spitze, aber 92 Prozent sind einfach traumhaft", sagte Götz gegenüber dem "Neuen Tag".

Interessant sind auch die Zahlen, die aufzeigen, woher einerseits die Patienten aller Häuser der Kliniken AG und andererseits die Beschäftigten herkommen. Mit Abstand die meisten Patienten wohnen im Landkreis Neustadt (35,7 Prozent), gefolgt vom Landkreis Tirschenreuth (28,2 Prozent) und der Stadt Weiden (19,2 Prozent). Aus dem Landkreis Schwandorf kommen 4,8 Prozent. Die Mitarbeiter wohnen zu 33,6 Prozent in Weiden, knapp vor dem Landkreis Neustadt (32,7 Prozent) und dem Landkreis Tirschenreuth (25,3 Prozent).

Weitere OP-Sanierungen

Zu den Investitionen: Nach der Inbetriebnahme von drei hochmodernen Operationssälen sollen nun auch noch vier ältere OPs saniert werden. Die Maßnahme, die zwei Millionen Euro kostet, wird voraussichtlich bis Ende 2016 abgeschlossen sein. Größter Brocken bleibt der Bauabschnitt 8/9 mit dem Neubau der Zentralen Notaufnahme (fertiggestellt 2017) und ein völliger Neubau, in dem unter anderem eine Infektionsstation und die Palliativstation untergebracht werden (bis 2018). Beide Maßnahmen kosten insgesamt 41,8 Millionen Euro. Und zur Tiefgarage, die derzeit saniert wird: Das erste Untergeschoss soll noch in diesem Jahr wieder in Betrieb gehen.
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