Kliniken Nordoberpfalz AG weist 1973 Vollzeitstellen aus - 2014: "Schwarze Null"
Neuer Rekord bei Beschäftigten

Der Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG sieht die Verhältnismäßigkeit nicht ganz gewahrt. Wegen 30 oder 40 Arbeitsplätzen bei Behördenverlagerungen würden aufgeregte Diskussion geführt, stellt Josef Götz fest. Dass die Kliniken AG seit ihrer Gründung im Jahr 2006 aber 170 Vollzeitstellen neu geschaffen habe, nehme kaum jemand zur Kenntnis. "Das sind immerhin 250 Arbeitsplätze."

Kaufkraft für die Region

Damit erhöht sich die Zahl der vollen Stellen im laufenden Jahr auf den neuen Rekord von 1973, nach 1904 Stellen im Jahr 2013 und 1931 im Vorjahr. Und Götz kann noch mit weiteren eindrucksvollen Zahlen aufwarten. So belaufen sich die Personalkosten für die insgesamt 3000 Beschäftigten auf 124,1 Millionen Euro. "Das ist Kaufkraft für die Region", betont Götz.

Weitere Zahlen: Mit 29 650 Patienten seien auf der Südschiene (Weiden-Neustadt-Vohenstrauß) noch nie mehr Patienten behandelt worden, sagt der Vorstand. Und insgesamt habe in den ersten fünf Monaten dieses Jahres die Belegung um 6,5 Prozent zugenommen. Diese beiden Zahlen tauchen auch wieder auf, wenn es um die Verweildauer geht. Im Durchschnitt 6,5 Tage bleibt jeder Patient im Krankenhaus.

Mitarbeiter verzichten

Geprüft und abgesegnet ist inzwischen der Jahresabschluss der Kliniken AG für das vergangene Jahr. Bei einem Umsatz von knapp 190 Millionen Euro vermeldet Götz eine "schwarze Null". Genau gesagt, beträgt der Überschuss 62 000 Euro. Dass keine roten Zahlen geschrieben werden, liegt aber auch an den Mitarbeitern, die insgesamt auf 600 000 Euro verzichtet haben.
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