Knallhart
Angemerkt

Für die meisten Besucher des Christkindlmarktes, der heute eröffnet, geht es um den Duft von gebrannten Mandeln, um wohlig wärmenden Glühwein und um ein nettes Gespräch in vorweihnachtlichem Flair. Für den Rest geht's ums Geschäft. Und das ist knallhart.

Die Marktkaufleute haben nur knapp 30 Tage Zeit, um mit dem Christkindlmarkt die Besucher zu beglücken - und selbst davon zu profitieren. Doch auch bei den Händlern, den 365-Tage-Platzhirschen am Alten Rathaus, gilt: Süßer die Kassen nie klingen als zur Vorweihnachtszeit - vorausgesetzt, die Kunden kommen. Hier liegt der Knackpunkt.

Ja, die Menschen kommen. Sie strömen geradezu in die Altstadt. Und dafür sorgt unbestritten auch der Christkindlmarkt. Er ist ein Magnet. Unabhängig von der Frage, ob er nicht noch anziehender gestaltet werden könnte. Er soll aber kein schwarzes Loch sein, das alle Kunden unwiederbringlich schluckt, fordern manche Händler.

Sie wünschen sich deshalb eine durchlässigere Anordnung der Buden. Und Gespräche, womöglich gar über ein neues Konzept. Das abzuschmettern mit dem Argument, das war ja noch nie da, ist unfair. Denn so schlecht ist es nicht, mit Traditionen zu brechen. Schlagerstar Johnny Gold dient als gutes Beispiel. Tritt er auf, pilgern Massen zum Christkindlmarkt. Das können sie aber erst seit 2012.



Im Blickpunkt Sieg auch bei "crossmedia 2015"

Weiden. (rg) Der nächste Erfolg für Schüler der FOS/BOS: Nachdem erst am Dienstag der Sieg bei einem landesweiten Fotowettbewerb aufhorchen ließ, landeten drei weitere Fachoberschüler tags darauf beim Wettbewerb "crossmedia 2015" auf dem ersten Platz. Unter rund 200 Beiträgen aus ganz Bayern überzeugten Kevin Altmann, Thomas Hegen und Max Hiltner mit ihrem geschickt inszenierten Kurzfilm "Danke Armut" die Jury im Münchner LBS-Haus. Betreut wurden die drei 19-Jährigen von Kunstlehrerin Ulrike Feh. Bei dem Medienwettbewerb auf Initiative des Kultusministeriums und der Stiftung "art.131" sicherten sich die Weidener ein Preisgeld von 800 Euro. Mehr in der Freitagausgabe.

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