König mit Schaumkrone

Na Prost! Eine Bierkönigin kürt der Geselligkeitsverein "Höhe 308" seit Jahren. Seit Samstag schwingt nun auch ein Bierkönig das Zepter, Pardon: die Mass.

Eine Mordsgaudi war's. Beim Oktoberfest im "Parapluie" traten fünf gestandene Mannsbilder um den Titel an. Nach "schwierigen" Prüfungen setzte sich Sebastian Neubauer gegen seine Konkurrenten durch. Er darf sich nun "Weidener Bierkönig" nennen.

Neben Bierkönigin Carmen Trauner und Prinzessin Tanja Löw waren diesmal die strammen Burschen in Lederhosen die Hingucker. "Parapluie"-Wirt Bernd Mende und Wirtin Sabine König hatten unter Schirmherrschaft von "Höhe 308"-Präsident Georg "Schurl" Seidl zur ersten Wahl des Bierkönigs eingeladen. Stadtrat Josef Gebhardt moderierte die Veranstaltung, Bürgermeister Jens Meyer überbrachte die Grüße der Stadt.

Mit nur zwei Schlägen zapfte Bierkönigin Carmen das erste Fass Festbier an - und dann ging's rund. Franz Dummert ("Höhe 308"), Hans Höllerer ("Naber-Elf") sowie die Bierhoheiten Carmen und Tanja saßen in der Jury, vor der fünf Männer zu glänzen versuchten: Andi Ebenschwanger (46, Berufskraftfahrer), Robert Schmiegel (25, Mechaniker), Sebastian Neubauer (24, Mediatechnologe), Mane Pausch (34, Systemadministrator) und Markus Fröhlich (49, Glasarbeiter).

Die Kandidaten mussten schätzen, wie viele Getränkekapseln in einen Masskrug passen. Ferner galt es, Bierdeckel zu stapeln, Weißwürste schnellstmöglich "auszuzuzeln" und eine Suppe auszulöffeln. Eine Reihe von Fragen rund ums Bier mussten sie schriftlich beantworten. Beim Masskrugstemmen zeigte Kandidat Markus, unterstützt von seiner großen "Naber"-Fangemeinde, das größte Durchhaltevermögen. Zuletzt lag er nach Punkten gleichauf mit Robert und Sebastian.

Gebhardt verkündete die Stichwahl - eine Disziplin, die viel Heiterkeit brachte, manchen aber sauer aufstoßen dürfte: "Wer am schnellsten eine Halbe Bier austrinkt, ist Sieger." Viel, viel schneller als seine Konkurrenten - in weniger als vier Sekunden - erledigte Sebastian Neubauer diese Aufgabe. Als Preis erhielt er die "Königsbrezel", eine Fototasche, einen Bierkrug und - nicht wie die "Höhe 308"-Bierkönigin ein Auto, sondern - ein 2000-Euro-Fahrrad, gestiftet von Fahrrad Keller, für ein Jahr. Die Unterlegenen bekamen Bierfässer und -krüge. Alle dürfen zur Brauereibesichtigung nach Falkenberg. Unter den Zuschauern hatte Andreas Pieleck auf den Richtigen getippt und bekam als Preis eine Brotzeitplatte.
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