Konzertreihe "Live-Stage" startet am 30. Januar
Bühne frei für Bands aus der Region

Keine "Mission impossible": "Parapluie"-Chef Bernd Mende (hinten) und Hannes Gilch stellen im "Parapluie" die Konzert-Reihe "Live-Stage" auf die Beine. Zum Start am 30. Januar spielen "Mission Possible". Bild: Kunz
Zum Auftakt entern "Weiden tobt!"-Gewinner die Kneipenbühne: "Mission Possible" sind am 30. Januar in besonderer Mission unterwegs. Die Classic-Rock-Coverband eröffnet "Live-Stage", eine Veranstaltungsreihe, mit der die Kneipe "Parapluie" in Zusammenarbeit mit dem Musikinstitut Vohenstrauß jungen Nachwuchskünstlern ein öffentliches Forum bieten will. Bislang acht Termine bis Juni kündigt "Parapluie"-Chef Bernd Mende an.

"Wir sind ein gemeinnütziger Verein", betont Hannes Gilch, Schlagzeuger bei "404 Whizzkids" und Vorsitzender des Vohenstraußer Musikinstituts, dessen Prämisse die Förderung von Nachwuchsbands ist. "Wir sind daran interessiert, dass viele Künstler aus der Region Auftrittsmöglichkeiten finden." Der Synergieeffekt sei groß. "Wenn wir uns um die Bands kümmern und die Auftritte koordinieren, das Café hier um die Bewirtung, dann glaube ich, macht jeder das, was er am besten kann." Wie Mende versichert, sind die Räumlichkeiten ausreichend. "Wir haben die Bühne und stellen die Grundausstattung wie Boxen, Equalizer und Mischpult." Dieses Equipment fehle den meisten Nachwuchsbands.

Hilfe von "Halbprofis"

Gilch: "Man muss allerdings schon sagen, dass hier nicht nur Nachwuchsbands auftreten, die Fuß fassen wollen. Es kommen auch echte Hochkaräter, wie die ,Bierfilzlrocker' aus Regensburg." Halbprofessionelle Gruppen, die einfach den Verein unterstützen wollten. Die Zusammenarbeit mit dem "Parapluie" finde er "super". In Vohenstrauß gebe es einfach keine vergleichbaren Lokalitäten. Deshalb habe man den Schulterschluss mit Weiden gesucht.

Den Kontakt habe er hergestellt, weil er in Erfahrung gebracht habe, dass das "Parapluie" gerne Bands bei sich auftreten lassen würde. "Und weil sich mein ganzes Leben um die ,404 Whizzkids' dreht, habe ich das Café sofort angeschrieben und mitgeteilt, dass wir gerne bereit wären, hier zu spielen und dass es toll wäre, das Projekt hier durchzuführen." Geplant seien - auch nach dem Juni - ein bis zwei Konzert pro Monat. Es würden jeweils ein bis zwei Bands pro Abend auftreten.

Um "das Ganze" anzukurbeln, spielten am 20. März gleich drei Bands, unter anderem die "404 Whizzkids" als Headliner. "Wir wollen anderen Veranstaltern keine Konkurrenz machen", betonen die Veranstalter. Der Eintritt zu den Konzerten sei frei. "Wir wollen mit geringen Mitteln möglichst viel rausholen. Die Bands spielen für ein Sprit-Geld."

Ausnahme: der "404 Whizzkids"-Gig: "Da verlangen wir drei Euro, weil wir bei diesem Konzert auch etwas mehr für die Technik ausgeben." In Sachen Musikstilen sind die Bands recht bunt aufgestellt: von Hardrock über Punk bis Reggae.
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