Kreisklasse Ost: Tabellenführer SV Anadoluspor gastiert zum Spitzenspiel - Erst vier ...
TSV Eslarn will Betonabwehr durchbrechen

Wenn der TSV Eslarn als Zweiter (29) dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer und Herbstmeister SV Andadoluspor (31) in der Kreisklasse Ost nicht zu Leibe rücken kann, muss man davon ausgehen, dass die Truppe von Akram Abdel-Haq durchmarschiert. Eslarns Coach Markus Karl muss sich in der Spitzenbegegnung schon was einfallen lassen, schließlich kassierte der Gast seit 9. August kein Tor mehr. Für den SV Pfrentsch als Schlusslicht ist das Match gegen den SV Altenstadt/Voh., bei nur acht Punkten aus der Vorrunde, nicht unbedingt die letzte Chance, aber langsam sollten sie mit dem Punktesammeln beginnen.

SpVgg Vohenstrauß II       Sa. 15.30       FC Luhe-Markt
Schwer verdaubar war für die SpVgg das Derby-Unentschieden, weil der Einbruch nach einer 3:0-Führung unerklärlich ist. Dafür ist im Kirwaspiel Wiedergutmachung angesagt. Da die "Erste" erst am Sonntag spielt, sollte ein starker Kader zur Verfügung stehen. Zudem will man die Hinspielniederlage (0:1) wettmachen. Genau dieses wäre für Gästecoach Tobias Kick das Traum-Ergebnis. Die Grundlage dafür ist aber schlecht, weil Wagner beruflich fehlt und einige Kranke wohl nicht spielen können. Kick vertraut dem verbliebenen Kader und hofft, dass sie Mannschaft über 90 Minuten konstanter spielt als in Floß.

SV Pfrentsch       So. 15.00       SV Altenstadt/Voh.
"Nichts war's mit der Überraschung gegen den Tabellenführer", bedauert Heimcoach Manuel Meckl. Seine Mannschaft müsse sich nicht mit den Oberen messen, sondern die Hausaufgaben erledigen. "Der Gast ist spielstark, aber auch wir sind in der Lage, so ein Spiel zu gewinnen", ist sich Meckl sicher. Gästetrainer Stefan Linz stellt fest, dass man nach dem Aufholen des Rückstandes in Vohenstrauß den moralischen Vorteil hat. "Pfrentsch ist gefährlich, aber schlagbar." Alle Spieler stehen zur Verfügung.

DJK Weiden       So. 15.00       TSV Pleystein
"Der Kantersieg in Neukirchen war eine Topleistung", freut sich DJK-Trainer Matthias Müller. Der dritte Platz soll gefestigt werden. Darum gilt es, gegen Pleystein nachzulegen. Müller warnt aber davor, den Gast an dessen Tabellenstand zu messen. Aha kehrt ins Team zurück. "In Störnstein 2:0 geführt und wieder nicht mit drei Punkten belohnt", ist das ernüchternde Fazit von TSV-Coach Bernd Reil. Aber die Leistung war gut und an die gelte es, anzuknüpfen. Defensiv konsequent und vorne eine gute Torausbeute, dann sieht Reil auch in Weiden eine Chance. "In der Situation zählen für uns nur ,Dreier', sonst befreien wir uns nicht."

SV Floß       So. 15.00       DJK Neukirchen
Für SV-Trainer Michael Nordgauer war der Sieg gegen Luhe verdient. "Wenn wir jetzt wach sind und nachlegen, dann gelingt uns der Sprung ins Mittelfeld", sagt Nordgauer. Das Lazarett lichtet sich, Schaller ist wieder dabei und die Sperre von Stadler abgelaufen. "Da sieht es nun wieder besser aus." Letzten Sonntag wurde die Festung Neukirchen zur Schießbude. "Beim 0:5 sind wir rumgelaufen wie Falschgeld", schimpft Trainer Hans-Jürgen Mühling. Unerklärlich sei, weshalb das Team im Moment von der Rolle ist. Luhe war eine Ausnahme. Die Mannschaftsaufstellung gerät wieder zur Wundertüte. Der zuletzt fehlende Riedl ist wieder dabei.

TSV Eslarn       So. 15.00       SV Anadoluspor
Egal wer am Sonntag fehlt oder dabei ist, die Frage für TSV-Trainer Markus Karl ist: "Wer soll die Betonabwehr des Tabellenführers mit nur vier Gegentoren knacken?" Er könne nur hoffen, dass sein Team kein Tor kassiert, zumindest ein Remis erreicht, um dran zu bleiben und den zweiten Platz zu halten. "Wir freuen uns auf die Herausforderung und wollen genau wie in der Vorrunde, mit einem Sieg in die Rückrunde starten", sagt SV-Trainer Akram Abdel-Haq. So lange seine Mannschaft alles aus sich rausholt und auf dem Platz füreinander kämpft, sei für den Coach das Ergebnis zweitrangig.

SV Störnstein       So. 15.00       FSV Waldthurn
Das Unentschieden gegen Pleystein ist für den SV "weder Fisch noch Fleisch". Der Sprung nach vorne blieb verwehrt. "Aber die Mannschaft zeichnet es aus, dass sie nach dem 0:2 noch den Ausgleich geschafft hat." Der Ausrutscher soll am Sonntag repariert werden. Ein 1:1 wie im Hinspiel ist Trainer Pianka zu wenig. Ein solches würde Gästecoach Markus Dagner nicht unzufrieden stimmen. "Unsere Gegentore fallen zu leicht, das hat Pirk gezeigt. Es gilt, ein besseres Zweikampfverhalten an den Tag zu legen und die Torchancen zu nutzen." Personell gibt's bei Dagners Team noch einige Fragezeichen.

SpVgg Pirk       So. 15.00       SV Altenstadt/WN
"Hochverdient - auch in der Höhe", bezeichnet SpVgg-Trainer Stefan Kleber den Sieg gegen Waldthurn. Nun folge ein Heimspiel, das es zu gewinnen gilt, um dran- und letztendlich drinzubleiben. Wichtig ist für Kleber, dass sein Kader komplett ist. Der SV will die enttäuschende Vorrunde abhaken und motiviert in die Rückrunde starten. Dies ist die Vorgabe von Trainer Thorsten Trinkner. "Frech nach vorne spielen und ab der ersten Minute bereit sein." Das ist sein Appell ans Team, das gut trainiert hat. Wokensky und Wipper stoßen wieder zum Kader.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.