Kreisklasse Ost: TSV empfängt die DJK Weiden - Waldthurn und Anadoluspor wollen weiter ...
Eslarner Tabellenführung auf dem Prüfstand

Der neue Tabellenführer der Kreisklasse Ost TSV Eslarn (16) hat vor, den Platz an der Sonne länger zu behalten. Allerdings hat er mit der guten DJK aus Weiden (13) keine Laufkundschaft zu Gast. Die beiden ungeschlagenen Verfolger allerdings auch nicht. Der FSV Waldthurn (15) gegen die starke DJK Neukirchen St. Chr. (14) und der SV Anadoluspor Weiden gegen den bisher unter Wert spielenden SV Altenstadt/Voh. (9). Noch keines gewonnen hat der SV Altenstadt/WN. Ob gegen Mitabsteiger FC Luhe-Markt die Trendwende kommt, darf bezweifelt werden.

TSV Pleystein       So. 15.00       SV Floß
"Mein Team muss endlich aufwachen und der Realität ins Auge sehen, dass sie ohne Kampf und spielerische Linie auch in der Kreisklasse nichts erntet. Das hat sich in Neukirchen gezeigt. Keine Torchancen aus dem Spiel heraus und dann wird der Gegner noch zu einfachen Toren eingeladen", lautet die Analyse von TSV-Coach Bernd Reil. Er fordert, gegen Floß ein anderes Gesicht zu zeigen. Nur drei Punkte zählen in der Situation des TSV. Nach zwei Siegen in Folge ist Gästetrainer Michael Nordgauer noch nicht zufrieden. "Die Art und Weise wie wir derzeit spielen, gefällt mir nicht", sagt Nordgauer. Alles den Personalproblemen zuzuschreiben, wäre zu einfach. "Wir wissen, dass Pleystein mit dem Rücken zur Wand steht und werden versuchen, das zu nutzen." Mit einem Punkt wäre er zufrieden.

TSV Eslarn       So. 15.00       DJK Weiden
Der Coach des neuen Tabellenführers, Markus Karl, fordert: "Heimspiele gewinnen." Die Tabellenführung seines TSV nimmt er gerne mit. "Am bisher so erfolgreichen Team wird sich nichts ändern. Bis auf die Tatsache, dass Oldie Manfred Feselmeier die Torwarthandschuhe in den Schrank hängen darf, weil Stammkeeper Matthias Kaiser wieder dabei ist", sagt Karl. Gästetrainer Matthias Müller war mit der Leistung gegen Anadoluspor zufrieden. Nun folgt das zweite Spitzenspiel - wieder gegen den Tabellenführer. Die Stimmung im Team ist gut und man ist heiß, in Eslarn eine gute Leistung abzuliefern. Allerdings gibt es einige Personalprobleme.

FSV Waldthurn       So. 15.00       DJK Neukirchen/Chr.
FSV-Coach Stefan Grünauer freut sich auf das Derby und das Zusammentreffen mit Trainerfuchs und Freund Hans-Jürgen Mühling. Grünauer sieht beide Teams auf Augenhöhe. Ob der SV die Ausfälle von Roman Klos, Daniel Schenk, Karl Steger, Daniel Bergmann, Christoph Käs und Florian Bäumler kompensieren kann, bleibt abzuwarten. "Wenn es uns gelingt, an Aggressivität zuzulegen und wir weiter Hunger auf Siege haben, bin ich zufrieden." Zufrieden war DJK-Coach Mühling mit dem Derbysieg gegen Pleystein. Aber Waldthurn wird ein anderer Gegner. "Ich weiß, dass der FSV in einer Top-Form ist", sagt Mühling. Normal will er jedes Spiel gewinnen. "Aber ehrlich gesagt, wäre ich auch mit einem Punkt zufrieden." Fehlen werden ihm Baier, Riedl und Hentschl.

SV Störnstein       So. 15.00       SpVgg Vohenstrauß II
Platz zwölf ist nicht der Anspruch des SV. Auch bei der knappen Derby-Niederlage ging der SV leer aus. Nun kommt der zweite Anzug aus Vohenstrauß und das ist nicht gerade ein Aufbaugegner. Trainer Pianka warnt mit Blick auf die Tabelle vor weiteren Gastgeschenken. Beim Gast lobt Abteilungsleiter Gerald Grosser sein Team, das sich auch mal durchsetzt, wenn nicht alles optimal läuft. Die Spieler haben es drauf, einen Rückstand aufzuholen. Diese Tugend sollte auch in Störnstein gezeigt werden. Wenn die Personalsituation sich noch etwas bessert, hat Trainer Mario Neuber einen guten Kader, der drei Punkte einfahren soll.

SV Altenstadt/WN       So. 15.00       FC Luhe-Markt
SV-Trainer Thorsten Trinkner attestiert seiner Truppe eine gute erste Hälfte in Altenstadt/Voh. Gute Umsetzung der taktischen Vorgabe und eine sichere Viererkette, aber zu wenig herausgespielte Torchancen. Gegen den Mitabsteiger bildet das offensive Spiel den Schwerpunkt. Bis auf Gruber und Trottmann ist der Kader komplett. "Ein Sieg ist Pflicht", gibt Trinkner vor. Der Gast läuft nach Aussage von Trainer Tobias Kick personell auf der "letzten Rille". Eine Besserung ist kaum in Sicht. Kick traut seinen Spielern zu, einen Dreier zu holen. Dazu wird er mit einer geänderten Taktik agieren. "Ich versuche, die Spielfreude wieder aufleben zu lassen und selbstbewusster ins Spiel zu gehen", sagt Kick.

SpVgg Pirk       So. 15.00       SV Pfrentsch
Momentan ist das Glück der SpVgg Pirk nicht hold. "Und dann gibt es unverständliche Entscheidungen gegen uns, aber wir jammern nicht", sagt Coach Stefan Kleber. Die Stimmung ist gut und man arbeitet hart am Ziel Klassenerhalt. Dazu gehören drei Punkte gegen Pfrentsch. Die Personallage bessert sich. Beim Gast stellt Trainer Manuel Meckl fest, dass sein Team im Derby gegen Eslarn gut dagegen gehalten hat. So müsste man jedes Spiel angehen. Aber langsam wird es Zeit zu punkten. Meckl weiß, dass das Pirk-Spiel für sein Team kein Spaziergang wird.

SV Anadoluspor       So. 15.00       SV Altenstadt/Voh.
Heimcoach Akram Abdel-Haq ist nicht sauer über den Verlust der Tabellenführung. "Das war ein Punkt gegen den Abstieg", sagt er. Er wird den Gegner, der letzte Saison unter den ersten fünf war und die besten Torschützen hatte, nicht unterschätzen. Sein Team, in dem Mabi (Urlaub) fehlt, ist hoch motiviert. Für Urlauber Hans Schmucker leitete diese Woche Stefan Linz das Altenstädter Training. Aber Sonntag wird Schmucker wieder an der Linie stehen. Es hakt etwas in der Abwehr, denn 17 Gegentore sind zu viel. Schmucker hat die Gastgeber studiert und wird sich eine Taktik zurechtgelegt haben.
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