Kreisverband besucht Kinderdorf, lernt mehr über Arbeit dort und spendet 500 Euro
Nachhilfe für Lehrer

500 Euro spendete der Kreisverband der bayerischen Lehrer an das SOS-Kinderdorf in Immenreuth. Übergeben hat das Geld Michael Fleischmann (rechts) an den Leiter des Dorfs, Alfred Schuster. Weitere 1000 Euro sollen folgen. Bild: Pschibl
Statt ins Klassenzimmer gingen die Lehrer ins SOS-Kinderdorf in Immenreuth und brachten Geld mit. Vorab aber erläuterte Einrichtungsleiter Alfred Schuster den Gäste des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands bei Kaffee und Kuchen die Grundzüge der Idee des Gründers Hermann Gmeiner aus Imst in Tirol: Kindern aus belasteten Familien sollen im Kinderdorf eine neue Heimat finden. Zur Finanzierung schlug dieser vor, jeder sollte einen Pfennig pro Tag spenden. Heute ist das Netzwerk auf über 2000 Einrichtungen in 134 Ländern angewachsen.

Das Kinderdorf Immenreuth wurde 1965 gegründet und feiert damit heuer 60. Geburtstag. Es besteht aus 14 Häusern, in denen 91 Kinder in 8 Familien betreut werden. In diese Gemeinschaft werden Mädchen und Buben aufgenommen, die längerfristig nicht bei ihren Eltern leben können. Derzeit sei zudem verstärkt die Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen nötig.

Ein lebhafter Gedankenaustausch zu den Themen Sorgerecht, der Kontakt der Kinder zu den leiblichen Eltern sowie die Integration in die Gemeinde Immenreuth im Fußballverein, im Posaunenchor und der Feuerwehr schloss sich genauso an wie eine Hausbesichtigung und eine Vorspielstunde mit Darbietungen mit Flöte, Gitarre und Xylofon. Michael Fleischmann vom BLLV-Kreisverband dankte für den informativen Besuch und überreichte Schuster eine Spende des Kreisverbandes in Höhe von 500 Euro als erste von drei Raten.
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