Kühler Kopf bei heißem Einsatz

Sie bewahren in Notsituationen den Überblick. Dafür zeichneten (von rechts) Leiterin Edeltraud Sperber, BRK-Bereitschaftsleiter Gerd Kincl (dahinter), BRK-Direktor Franz Rath und Kreisbereitschaftsleiterin Katrin Regler (links) die Mitarbeiter des Kreisauskunftsbüros aus. Bild: hcz

Im Katastrophenfall oder in anderen Ausnahmesituation sind sie zur Stelle: die Mitarbeiter der Kreisauskunftsbüros. Sie registrieren Betroffene und geben Suchenden Auskunft. Nun zeichnete das Weidener Büro seine Mitglieder aus.

Die letzten großen Einsätze der Kreisauskunftsbüros (KAB) waren der Ansturm der DDR-Übersiedler vor 25 Jahren und die Hochwasserkatastrophe im Jahr 2013. Mittlerweile geht die Zahl der Einheiten drastisch zurück. In Weiden besteht mit 25 Aktiven eine der größten. Leiterin Edeltraud Sperber, die stellvertretende Kreisgeschäftsführerin des BRK-Kreisverbands Weiden-Neustadt/WN, zeigte sich im Rotkreuzhaus stolz auf ihre Truppe.

Zahlreiche junge Helfer - 23 Frauen und 2 Männer - seien fit für die Arbeit am PC. Aber auch die Arbeit mit der Kartei werde noch beherrscht. Kreisgeschäftsführer Franz Rath erinnerte an die Flut von DDR-Übersiedlern vor 25 Jahren. Nun komme der "Ansturm auf die Festung Europa" durch Menschen, die vor Hunger und Krieg flüchten. "Niemand weiß, ob wir im kommenden Winter noch gefordert werden", sagte Rath. Als Rotkreuzhelfer und als Christen hätten die Mitglieder bereitzustehen und zu helfen. Kreisbereitschaftsleiterin Katrin Regler berichtete, dass der G7-Gipfel in Ellmau im Juni 2015 eine der größten Herausforderungen des BRK in diesem Jahrhundert werde.
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