Labrador "Leika" schluckt Köder mit Klingen

"Leika" ist wieder fit, ihre Besitzerin Renate Richter froh. Die Labradorhündin hat den Anschlag vom Samstag offenbar gut überstanden. Bild: Huber
Schlimmer Fall von Tierquälerei in Weiden: Die neunjährige Labradorhündin "Leika" hat bei einem Spaziergang zwei Klingen verschluckt. Sie erbrach die lebensgefährlichen scharfen Teile daheim. Frauchen Renate Richter hat inzwischen Anzeige erstattet. Für den Fund gibt es ihrer Meinung nach nur eine Erklärung: Ein Hundehasser hat einen Köder ausgelegt, einen Happen Wurst oder ein anderes "Gutti", den er mit den Dreiecksklingen eines Teppichmessers gespickt hatte.

"Leika" muss den Köder am Freitag auf der Strecke zwischen Rehbühl und Weiden-West geschluckt haben. Dort gehen Renate Richter und ihre Schwester mit dem Hund ungefähr drei Mal pro Woche am Rehmühlbach entlang, vom Laubenweg bis zum Bereich Waldfriedhof. Günther Burkhard, Sprecher der Polizeiinspektion Weiden, rät Hundebesitzern in dem Bereich zu erhöhter Vorsicht."Leika" hat den Anschlag allem Anschein nach gut überstanden. "Sie ist topfit", berichtet die Besitzerin. "Typisch Labrador. Der hat halt einen Saumagen."
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