Längere Nutzungsdauer als Ziel

Die Mitglieder des Zweckverbandes informierte Wasserwart Franz Schleicher (rechts, Zweiter von hinten) und Hans Gleixner (Fünfter von rechts) über die aktuelle Situation in der Wasseraufbereitungsanlage. Bild: nib

Der Saugbehälter in der Wasseraufbereitungsanlage des Zweckverbandes muss saniert werden. Über die Vorgehensweise bei der Maßnahme informierten sich die Verbandsräte. Sie stellten sich geschlossen hinter das Vorhaben.

Die Sanierung der Saugbehälter in der Aufbereitungsanlage stand auf der Tagesordnung des Wasserzweckverbandes. Die Verbandsräte nutzten dies, um sich ein umfassendes Bild über die Wasserversorgung zu machen.

Der Saugbehälter in der Wasseraufbereitungsanlage des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Gemeinden Fensterbach und Schmidgaden muss nach 20-jährigem Betrieb überholt werden.

Spuren hinterlassen

Zu dieser Beratung trafen sich der Verbandsvorsitzende, der Bürgermeister der Gemeinde Fensterbach Johann Schrott, sein Stellvertreter, der Bürgermeister der Gemeinde Schmidgaden Josef Deichl, die Verbandsräte sowie Ingenieur Hans Gleixner von der Firma Kehrer Planung GmbH in der Wasseraufbereitungsanlage in Dürnsricht. Die vielen tausend Kubikmeter Wasser haben ihre Spuren im Saugbehälter hinterlassen, so die Erkenntnis von Gleixner. Er stellte verschiedene Möglichkeiten vor, wie die Sanierung umgesetzt werden kann. Auch eine Erneuerung der Lüftungsanlage mit dem Einbau eines Filters enthält das Angebot der Firma.

Neben der Erneuerung des Anstrichs gibt es die Option, den Saugbehälter zu verkleiden. Die zum Teil neu gewählten Verbandsräte nutzten den Ortstermin, um sich von Wasserwart Franz Schleicher die Aufbereitungsanlage vorstellen zu lassen.

Günstigere Lösung

In der Aussprache bei der Zweckverbandssitzung waren sich die Räte einig, dass die vorgeschlagene Sanierung des Saugbehälters durch das Auskleiden zwar aktuell eine Mehrausgabe darstellt. Da sich dadurch aber die Nutzungsdauer von 20 auf 50 Jahre verlängert, ist es langfristig die günstigere Lösung. Die Verbandsräte stimmten der Maßnahme deshalb zu.

Außerdem gab es Lob für den Wasserwart: Er mache einen guten Job und die Anlage sei auch nach 20 Jahren in einem sehr guten Zustand, stellte Bürgermeister Deichl mit Zustimmung der Verbandsräte fest.
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