Leid und Not

Josef Schmaußer sammelt seit mehr als 30 Jahren heimatkundliches Material und hat seit etwa sechs Monaten mit seinem "Heimatkundlichen Stammtisch" die Ausstellung vorbereitet. Zeitzeugen konnte Schmaußer nicht mehr befragen, aber deren Kinder und Enkel - etwa 50 Menschen, von denen er auch persönliche Erinnerungsstücke an die Kriegsteilnehmer als Leihgaben erhielt.

Schmaußer hob bei der Eröffnung der Ausstellung im Atrium der Mittelschule Ursensollen hervor, "dass der Erste Weltkrieg unsere Heimat zwar nie direkt erreicht hat, aber menschliches Leid, Hunger, Mangelerscheinungen und wirtschaftliche Not hatten auch Ursensollen nicht verschont". Mit der Ausstellung, hoffe er, das Geschichtsbewusstsein zu stärken und Bürger dazu anzuregen, ihre Familiengeschichte zu erforschen und zu dokumentieren, erklärte der Initiator.

In der Ausstellung wurden Erinnerungsstücke gezeigt, zum Beispiel Bilder vom Frontgeschehen, Feldpostkarten, Todesanzeigen, Auszeichnungen, die damals beliebten Reservistenkrüge, Lebensmittelmarken, Geldscheine sowie Ausrüstungsgegenstände, Uniformen und Waffen. (gfr)
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