Liedermacher verpackt seine Botschaft in Musik
Heitere Denkanstöße

Es darf gelacht werden, sagte der Pfarrer. Liedermacher Manfred Siebald sang heitere Balladen, aber auch nachdenkliche Lieder. Bild: uz
Weiden. (uz) "Heile dieses Land, das sich nicht selber heilen kann." Der Liedermacher Manfred Siebald besang am Sonntagabend in St. Markus nicht nur nachdenkliche Themen, sondern er interpretierte auch lustige. So zum Beispiel seine innere Balance. Der Song hieß "Ratschläge" und schilderte eine Reise ins Ich.

Eine sprichwörtliche. Ausführlich erklärte Siebald den Weg über Zähne und Zunge, den Schlund hinunter in den Magen. Natürlich mit Rückfahrkarte. Und immer mit dabei: die Gitarre. "Es darf ruhig gelacht werden in unserer Kirche", ermunterte Pfarrer Dominic Naujoks. Die Lieder waren allesamt christlich angehaucht.

Sie erzählten vom 12. Kapitel des Lukas-Evangeliums. Wie töricht es doch sei, im Leben nur aufs Geld zu setzten. Es gebe doch bestimmt viel wichtigere Dinge, nach denen man streben könne. Diese Gesellschaft sei krank zu sein, betonte er und schlug vor, sein Vermögen auf krisenfeste Tomaten zu setzen.

Manfred Siebald ist seit 1970 im gesamten deutschsprachigen Raum mit seinen Liedern unterwegs. Er besingt Themen des Alltags und des Glaubens. Begleitet wird er dabei von seinen akustischen Gitarren. Viele seiner Lieder haben mittlerweile Einzug gehalten in die Liederbücher unterschiedlicher Konfessionen und werden in den Gemeinden und von Jugendgruppen gesungen.
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