Lina Schwarzmeier wird in Neunkirchen zur letzten Ruhe gebettet
"Wenn die Sterne schlafen gehen"

Angehörige, Freunde und Bekannte nahmen Abschied von der ehemaligen Stadträtin und Hebamme Lina Schwarzmeier. Bild: R. Kreuzer
Tausenden von Weidenern hat sie als Hebamme auf die Welt geholfen. Am Mittwochnachmittag nun wurde Lina Schwarzmeier auf dem evangelischen Friedhof in Neunkirchen zur letzten Ruhe gebettet. Die 91-Jährigem war am 11. Juli im Klinikum verstorben. Jahrzehntelang war der Stadtteil Neunkirchen ihre Heimat gewesen, zuletzt lebte sie im Seniorenheim "Sonnenschein" in Luhe.

"Wer sie geliebt und geachtet hat, trage diese Liebe weiter. Wen sie geliebt hat, danke ihr dafür. Wem sie weh getan hat, verzeihe ihr. Legen wir ihren Leib zurück in Gottes Hand", betete Pfarrer Andreas J. Ruhs im Gottesdienst. Musikalisch gestaltet wurde die Trauerfeier vom Kirchenchor und dem evangelischen Posaunenchor.

Bürgermeister Lothar Höher - er überbrachte die Beileidsbekundung auch für OB Kurt Seggewiß - erinnerte daran, dass die Verstorbene fast 10 000 Kindern beim Start ins Leben geholfen habe. "Darunter war auch ich." Als Stadträtin diente sie 24 Jahre den Bürgern. Als Mitglied des Klinikumsausschusses versuchte sie, für die Weidener Einrichtung die gleichen Bedingungen zu erreichen wie in Ballungsgebieten. Wolfgang Pausch dankte namens der CSU-Fraktion für den Einsatz für die Partei. Lina Schwarzmeiers Rat sei im Krankenhaus-, Personal- und Umweltausschuss gefragt gewesen. "Sie hat sich in ihrer unnachahmlichen Art oft unnachgiebig gezeigt, sich für die ,kleinen Leute' eingesetzt."

"Wenn die Sterne schlafen gehen", sang der Kirchenchor am offenen Grab.
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