Lintacher Schüler für Notsituationen gerüstet
Wenn's brennt

In den neuen Grundschul-Lehrplänen nimmt die Brandschutzerziehung einen größeren Platz ein als bisher. In Zukunft soll es in den 3. Klassen sogar eine entsprechende Prüfung geben. Aus diesem Anlass besuchte drei Vormittage lang Brandschutzerzieher Tobias Göbl von der Lintacher Feuerwehr die 66 Mädchen und Jungen der drei Kombiklassen 2/3 der Grundschule Lintach.

Wie schnell ein Feuer ausbrechen kann, war den Kindern spätestens beim Großbrand vor wenigen Tagen in Lintach bewusst geworden. Göbl versuchte, Schüler wie Lehrer für eine solche Notsituationen zu schulen. Die Lehramtsanwärterin Cosima May sowie die Klassenleiterinnen Irene Schweimer und Gerlinde Fickentscher hatten mit ihren Schützlingen im Unterricht schon wichtige Grundlagen erarbeitet. Die Kenntnisse wurden in einem Test mit 21 Fragen abgefragt.

Natürlich durfte die Praxis nicht fehlen. Geübt wurden unter anderem das Entzünden von Streichhölzern, das Absetzen eines Notrufs, das Verlassen des Klassenzimmers auf dem Rettungsweg und das richtige Verhalten im Brandfall. Mit Nachdruck wies Göbl die Kinder auf die lebensrettende Bedeutung von Rauchmeldern hin. Im Übungsrauchhaus wurde ein Brand simuliert.

Beim Auswerfen von C-Druckschläuchen sowie von Feuerwehrleinen zeigte manches Kind beachtliches Geschick. Für einige war die Besichtigung des Feuerwehrfahrzeugs der Höhepunkt. Den Mädchen und Buben machte der abwechslungsreiche Vormittag jedenfalls viel Spaß. Rektor Werner Schulz und die Lehrer dankten Tobias Göbl, die Kinder hätten dabei "wirklich fürs Leben gelernt". Kinder wie Lehrkräfte seien jetzt gut auf Notfälle dieser Art vorbereitet.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.