Loblieder auf die Kämmerin
Angemerkt

Ja, was war das denn? Im sonst so trockenen Rechnungsprüfungsausschuss, bei dem es meist um alte Zahlen aus früheren Haushalten geht, wurden so manche Augen feucht. Völlig unerwartetes Lob im Überschwang war da zu hören. Die CSU-Matadoren Hans Sperrer als Ausschuss-Vorsitzender und Fraktionschef Wolfgang Pausch lieferten sich fast einen Wettkampf, wer denn nun das schönere Loblied auf die Kämmerin zu singen vermag.

So dankte Sperrer nicht nur dem Rechnungsprüfungsamt, sondern auch der Kämmerei und ganz speziell Cornelia Taubmann für die hervorragende Arbeit, die dort geleistet werde. Und Pausch bescheinigte der Kämmerin, gut unterwegs zu sein bei der Jagd nach günstigen Geldern. Die sehr geringe Zinsbelastung sei vor allem ihr zu verdanken.

Taubmann verschlug es schier die Sprache, ist sie aus der Vergangenheit doch eher andere Tone gewöhnt. Noch am nächsten Tag war sie überrascht: "Ich weiß auch nicht, was da los war." Ein kleines Lob gab sie auch zurück. Die CSU-Räte waren sehr gut auf die Sitzung vorbereitet.

Vielleicht hat ja der Geist von Speinshart, wo die Stadträte zur Klausur im Kloster weilten, doch noch seine Wirkung getan. In der Weihnachtssitzung könnte das Rühr-Stück seine Fortsetzung finden.



Im Blickpunkt 3,3 Millionen

Weiden. (vok) jetzt ist es amtlich. Die Stadt erhält vom Freistaat erneut Stabilisierungshilfen in Höhe von 3,3 Millionen Euro. Damit kann das Defizit 2014 (1,54 Millionen Euro) gedeckt werden. Der Rest geht in den investiven Bereich. Bericht folgt .

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