Lohn für harte Arbeit

Die Leistung der Absolventen erkannte unter anderem stellvertretender Landrat Albert Nickl (Zweiter von links) an und überreichte ihnen den Staatspreis. Bild: Huber

Eine Zeit harter Arbeit, des Schweißes und des Leistungsdrucks liegt hinter den Absolventen der Europa-Berufsschule. Jetzt halten den Lohn dafür in den Händen.

Zum letzten Mal betraten sie die Schule - um Urkunden und Preise entgegenzunehmen. Bayernweit gehören die 25 Prüflinge zu den besten Azubis. Dieser Ehrgeiz beeindruckte Schulleiter Josef Weilhammer: "Die Anforderungen einer Ausbildung sind nicht zu unterschätzen." Jeden Tag müssten sich Lehrlinge im Beruf beweisen und neue Dinge lernen. Feierabend gebe es nicht, denn auch für die Schule wolle etwas getan werden.

Lernen statt Erholung

Viel Platz für angenehme Dinge bleibe nicht, wie Weilhammer weiß: "Freunde oder Hobbys kommen oft zu kurz." Das hätten die jungen Leute gerade in den letzten Monaten gespürt. Statt in Erholung mussten sie Zeit in die Prüfungsvorbereitung stecken. Dafür seien sie jetzt einen Schritt weiter und besäßen eine erstklassige berufliche Qualifizierung.

Für eine gute Zukunft brauche es nicht nur Akademiker, sondern auch gute Schreiner oder Verkäuferinnen. Weilhammer betonte, wie wichtig dabei eine duale Ausbildung sei: "Sie ist ein Schatz, um den uns nicht von ungefähr die ganze Welt beneidet." Dieser Schatz biete unzählige Möglichkeiten, den die 15 Frauen und 10 Männer mit ihrem Potenzial nutzen könnten.

Kreishandwerksmeister Joachim Behrend ist es wichtig, auch die schulischen Leistungen der Azubis anzuerkennen: "Man muss ihnen zeigen, dass es sich lohnt zu kämpfen." Im Namen der IHK überreichte er dem Schreiner Sebastian Schneider (Schreinerei Sollfrank, Bärnau) und Fachverkäuferin Ramona Höfer (Backhaus Kutzer, Konnersreuth) jeweils einen Geldpreis.

Staatspreise übergeben

Zerspanungsmechaniker Michael Laugensteiner (Siemens AG, Kemnath) sowie Kaufmann für Bürokommunikation Manuel Wölfl (Hilgarth Asphalt, Fuchsmühl) erhielten von Ralf Kohl, Bereichsleiter der IHK Regensburg, Geldpreise über je 100 Euro.

Stellvertretender Landrat Albert Nickel überreichte der Produktdesignerin Lena Kopp (Grammer AG, Kümmersbruck), der pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten Martina Tremmel (Kloster-Apotheke, Cham) und dem Elektroniker Stefan Dotzler (Baumann GmbH, Amberg) den Staatspreis.
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