Maibaum aus Vorjahr schmückt Unteren Markt
Von wegen alles neu

Es ging rund beim Maibaum-Aufstellen - trotz des Regens.
Oberbürgermeister Kurt Seggewiß bekannte: "Als 'Schirm'-Herr hab ich es versemmelt." Fast ununterbrochen nieselte es beim Festzug und der anschließenden Aufstellung des Maibaums am Samstag am Unteren Markt. Trotzdem ließen es sich Hunderte von Weidenern nicht nehmen, das Großereignis des Heimatrings zu begleiten und mit zu feiern.

Mit Heimatring-Vorstandsmitglied Michael Bihler sowie der Stadt- und Jugendblaskapelle an der Spitze zogen die Stadt-Honoratioren sowie ein gutes Dutzend Weidener Vereine vom Josef-Witt-Platz zum "Alten Eichamt". Hier hievten Männer des Bauhofs in Zusammenarbeit mit Holzbau Koller, dem Technischen Hilfswerk und der Freiwilligen Feuerwehr den 24 Meter langen Baum in die Höhe. Zum zweiten Mal konnte der im Vorjahr von OB Seggewiß aus Waldbeständen der Stadt gestiftete Stamm wieder verwendet werden. Lediglich ein Neuanstrich sowie eine Ausstattung mit neuen Motiven war nötig geworden. Fotos historischer Weidener Gebäude von Anneliese Neumann und Hans-Werner Lehner zieren heuer den Maibaum. Am Kranz und am Stamm sind die Wappen der Partnerstädte und der Max-Reger-Stadt angebracht.

Heimatring-Vize Norbert Uschald moderierte ein umfangreiches kulturelles Rahmenprogramm, das von Musik des Weidener Akkordeonorchesters bis zu Auftritten des Nachwuchses der "Altbairischen" reichte. Heimatringvorsitzender Günther Magerl sagte, das Maibaum-Aufstellen ist einer der beliebtesten und verbreitetsten Volksbräuche. Damit werde das Ende des Winters markiert und der Frühling begrüßt. Dazu stellte der OB fest, dass es viel tragischere Dinge als "das bisschen Regen" gebe. Als Beispiel nannte der Schalke-Fan: "Wenn die Bayern-Spieler einen Elfer nach dem anderen verschießen". (Weitere Maibäume auf Seite 27)
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