Malteser im Dienst am Menschen

Falk Knies, Stadt- und Kreisbeauftragter der Malteser in Weiden, begrüßte die Gäste zur Einweihung der neuen Zentrale des Malteser Hilfsdienstes im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Eisenbahn-Ausbesserungswerkes im Gewerbegebiet Mitte. Bilder: ske (2)

Stadtpfarrer Markus Schmid stellte zufrieden fest, wie wichtig und gut es doch sei, stets sein "Handwerkszeug" dabei zu haben. War er doch gerade von Malteser-Diözesanoberin Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg gebeten worden, ein Kreuz zu segnen, das sie zur Eröffnung des neuen Malteser-Dienstgebäudes mitgebracht hatte.

Falk Knies, Stadt- und Kreisbeauftragter der Malteser in Weiden, bezog sich auf die Überreichung des Kreuzes zur Gebäude-Einweihung und wünschte: "Möge es mit Gottes Segen gelingen". In seiner Begrüßung der zahlreichen Gäste ging er auf die Tradition und segensreiche Arbeit der Malteser in Weiden ein. Das bisherige Dienstgebäude in der Bismarckstraße war mit den wachsenden Aufgaben zu klein geworden. Im April wurden deshalb neu renovierte Räume in einem traditionsreichen Gebäude in Weiden bezogen. Die Malteser fanden eine neue Heimat im ehemaligen AW-Gelände, in der historischen Centralwerkstätte.

Gesetz Christi erfüllen

Das markante Backsteingebäude mit dem Uhrturm wurde bereits 1892 für die Aufbereitung von Dampflokomotiven errichtet und steht heute unter Denkmalschutz. Jetzt wurde es mit der Nutzung durch die Malteser offiziell eröffnet. Die kirchliche Segnung nahmen Pfarrer Dominik Naujoks und Pfarrer Markus Schmid vor. Vor dem Segen zitierte Pfarrer Naujoks aus dem Galater-Brief: "Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen." Die Menschen sollten sich umeinander kümmern, sich gegenseitig helfen. Diese Aufforderung nähmen die Malteser in vielfältiger Weise wahr. Sie leisteten Dienst am Menschen. Ihre Arbeit geschehe zum Segen für andere. Ihr Handeln für andere sei ein Rückbezug auf Jesus Christus: "Ich bin ein von Gott geliebter Mensch."

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß lobte die Arbeit der Malteser in Weiden in mehr als 40 Jahren. Er wünschte, dass sie in ihren neuen Räumen im historischen Eisenbahn-Gebäude ihre Arbeit für die Menschen weiterhin voller Wertschätzung und Nächstenliebe machen können.

Ludwig Zitzmann, Vorstand der Sparkasse Oberpfalz Nord, überreichte einen Scheck über 1000 Euro. "Wir erfüllen mit dem Scheck unsere Leitspruch: Menschen verstehen, Zukunft denken, Sicherheit geben." Die Sparkasse wolle einen Beitrag zur Unterstützung der wertvollen Arbeit der Malteser zum Wohl der Menschen leisten, betonte Zitzmann.

Sorge um Einsame

Malteser-Diözesanleiter Dr. Rainer Tichy erläuterte den Wert der Arbeit der Malteser. Sehr viel Einsatz werde auch ehrenamtlich geleistet. Diese ehrenamtliche Arbeit sei von großer Bedeutung insbesondere in einer Zeit, in der die Vereinsamung des Einzelnen zunehme. Die Malteser nähmen sich um einsame Menschen an, böten mit ehrenamtlichen Helfern Gesprächspartner, Kümmerer und Sorgende, die alten, kranken oder einsamen Menschen zur Seite stünden. Sie spüren ließen, dass man sich um sie annimmt. Ehrenamtliche Helfer würden dringend gesucht.

Die Arbeit der Malteser folge dem Leitspruch "Bewahrung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen." Alle Aufgaben, die die Malteser im pflegerischen und versorgenden Bereich erfüllten, seien so wie die ehrenamtliche Tätigkeit sinnvolle und erfüllende Aufgaben. Jedem Helfer, der sich bei den Maltesern melde und frage "Braucht ihr mich", rufe man gerne entgegen "Wir brauchen dich!"
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