"Mamma mia", war das herrlich

Wie in alten Zeiten - und fast wie echt: Entsprechend groß war die Begeisterung bei "ABBA Gold - The Concert Show". Die vier Doubles aus England begeisterten die gut 700 Besucher in der Max-Reger-Halle. Bild: Kunz

"ABBA Gold - The Concert Show": Das waren vier Engländer aus London, die am Donnerstagabend in der Max-Reger-Halle vor 700 Besuchern ein ziemlich authentisches "ABBA-Revival" demonstrierten.

(uz) Die Gruppe begeisterte mit ihren beiden deutschen Side-Musikern durch ihre raffinierte Titelauswahl, tolle Kostüme und den perfekten, live gesungenen Originalsound der 1970er Jahre.

Debbie Watt, Blazena Ray, Dale Forbes und Richard Beson überzeugten als Agneta, Anni-Frid, Benny und Björn. Sie zelebrierten die schwedische Spitzengruppe, die 1974 in Brighton den Grand Prix de la Chanson gewann und in den 1970er Jahren mit ihren ausgefallenen Arrangements acht Jahre lang die Pop-Welt dominierte. ABBA-Hits begeisterten Millionen auf der ganzen Welt. Das Quartett feierte triumphale Siege und hat Musikgeschichte geschrieben.

Immerhin rissen auch die Klone die Leute reihenweise vom Hocker. Die Halle war schließlich ausverkauft. Das bunt gemischte Publikum tanzte mit und sang aus vollen Hälsen. Das Konzert wühlte nicht nur in Erinnerungen, sondern bot auch popmusikalischen Geschichtsunterricht. Die Vier wussten genau, was die Leute hören wollten: "Gimme, Gimme, Gimme", "S.O.S", "Dancing Queen" und "Money, Money". Die alten Disco-Kracher natürlich. Ohrwürmer, die für Partystimmung sorgten. Aber auch weniger bekannte Kostbarkeiten kamen zu Gehör. Das machte den Abend so einzigartig. "Mamma Mia" war das herrlich.

In der Gesamtbilanz überwog allerdings das Altbewährte. Nummern, wie "The Winner takes it all", "Voulez Vouz" oder "Super Trouper". Am Ende gab's mächtigen Beifall und ein Dankeschön. "Thank you for the Music."
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