Max-Reger-Straße: Eigentümer und Händler rücken enger zusammen - Bereits gut aufgestellt - ...
Neues Gutachten, aber keine neuen Ideen

Eigentümer und Händler der Max-Reger-Straße wollen sich auf die Stadtgalerie und deren Auswirkungen vorbereiten. Dazu trafen sich sich erneut, bestätigt Gabriele Sebald. Der Gastredner, ein ehemaliger ECE- Center-Manager, vermittelte unter dem Thema "Chancen und Risiken für die Max-Reger-Straße" wegweisende Ansätze.

Der Großteil der Teilnehmer sei sich bewusst, dass sie selber aktiv werden müssen. Es gebe auch schon erste Ideen, die bald umgesetzt werden sollen. Themen hierbei seien unter anderem Fassadenerneuerungen, einheitliche Kernöffnungszeiten, Weihnachtsbeleuchtung - hier wird es eine schnelle Lösung geben - und mögliche Veranstaltungen wie zum Beispiel ein Max-Reger-Straßen-Fest am 10. Oktober 2015 mit vielen tollen Aktionen für Jung und Alt.

Kein Gutachten

Von einem Gutachten durch externe Beratungsfirmen, wie z.B. die Firma Cima, die man schon seit Oktober 2014 in Betracht zieht, versprechten sich die Immobilienbesitzer und Händler in der Max-Reger-Straße keine neuen Erkenntnisse mehr. "Mit dem aufgebauten Netzwerk, ProWeiden und den städtischen Mitarbeitern in diesem Bereich sind wir aus unserer Sicht sehr gut aufgestellt und werden zeitnah diese Gespräche suchen", so Gabriele Sebald.

Eine angeregte Diskussion entbrannte über einen Artikel im "Neuen Tag" vom 23. April 2015 mit der Überschrift "Das Herz schlägt in der Regerstraße". Fondara-Geschäftsführer Schumacher habe in seiner "privaten Meinung" diesen Satz gesagt, der so von den Mitgliedern der Versammlung nicht stehen gelassen werden könne, betont Sebald. "Fondara steht bei seinen Akquise-Gesprächen mit mehreren Mietern der Max-Reger-Straße in Kontakt und hat konkrete Angebote, was Flächen und Mietpreise angeht, abgegeben. Dies ähnelt mehr einer dem Markt typischen Wettbewerbssituation. Von einer engen Zusammenarbeit bzw. "einer Schicksalsgemeinschaft kann also nicht gesprochen werden, denn jegliche Kontaktanfragen an Fondara blieben bis heute unbeantwortet."

Nur neue Angebote

"Die Stadtgalerie macht für Weiden nur Sinn, wenn ergänzende Angebote, sprich neue Geschäfte kommen - eine Verschiebung der bestehenden Läden ins neue Center macht keinen Sinn", so Sebald. "Natürlich sind wir alle an einer für Weiden positiven Zukunft interessiert und werden mit kleinen Schritten versuchen, unseren Anteil dazu zu leisten".
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