Medienhaus "Der neue Tag": Hallentrakt wird abgetragen - Rotationsturm fällt bald
10 000 Tonnen für Betonmühle

Die oberen Etagen im Hauptgebäude des Medienhauses "Der neue Tag" (links) an der Weigelstraße sind entkernt und damit für die Generalsanierung vorbereitet. Bild: wsb

Um- und Auszüge sind längst abgehakt. Die Mitarbeiter des Medienhauses "Der neue Tag" haben sich in den Ausweichquartieren in der Dr.-Müller-Straße in Weiden-West eingelebt. Am Stammhaus in der Weigelstraße führt inzwischen Udo Schrader als Bauleiter des Planungsbüros KSW (aus Achim bei Bremen) Regie.

Und: Unter der Leitung von Architekt Hermann Rauh (Büro Rauh und Müller) wurden die leergeräumten Etagen im Redaktions- und Verwaltungsgebäude in der Weigelstraße in den letzten Wochen auf Rohbauniveau zurückgebaut. Nun ist wieder schweres Gerät auf dem Verlagsgelände, um den langen Hallentrakt abzutragen. Dieser hatte bis vor vier Jahren Vorstufe und Technik, danach Büros beherbergt.

Bis zum Ende des Monats werden über 10 000 Tonnen Beton anfallen. Noch an Ort und Stelle zerkleinert ab der nächsten Woche eine leistungsfähige Betonmühle das Material, das die Firma Renner recycelt, kündigt Schrader an. In den nächsten Wochen bezieht auch die noch verbliebene Geschäftsstelle ein Ausweichquartier. Sie bleibt aber in der Weigelstraße.

Bis Mitte Februar soll der gläserne Rotationsturm in der Dr.-Pfleger-Straße fallen. Danach werden die Fundamente der Altbauten herausgenommen. Möglichst schnell, spätestens Anfang April, folge die Gründung des Neubaus entlang der Dr.-Pfleger-Straße. Ein 30 Meter langer, dreigeschossiger Bürotrakt entsteht hier, der durch ein 18 Meter breites, mehrgeschossiges Atrium an das Hauptgebäude angekoppelt wird.

Siehe auch "NT schreibt neues Kapitel" oben rechts neben diesem Beitrag.
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