Mehr als eine "Sünde" wert

Das war alles andere als musikalische Magerkost: Das "Sündikat" präsentierte die Jazz-Kombo "Trio Elf" am Donnerstagabend in einer ehemaligen Metzgereifiliale in der Bürgermeister-Prechtl-Straße. Schlagzeuger Gerwin Eisenhauer aus Weiden fand's pfundig: "Ich sitze jetzt da, wo einst die heiße Theke war." Cooler Groove, wo früher tausende von FOSlern ihre warme Leberkässemmeln kauften.

Die Musik extrem heiß mit fettem Sound, die Location namens "Die Sünde" eine Delikatesse. Das lässt auf mehr hoffen. Auch "Geff" Eisenhauer ermunterte das "Sündikat": "Viel geiler hier zu spielen als in der grausamen Max-Reger-Halle." Dort herrsche doch eher "musealer Charakter". Eisenhauers Wunsch: "Ich hoffe, dass es hier keine komischen Nachbarn gibt, die sich nur beschweren können." Ein unkonventioneller Club mitten in der Stadt - das schreit förmlich nach Zugabe.
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