Mehr Esel als anderswo
Drei Fragen an den Organisator des Schmidmühlener Eselrennens, Bürgermeister Peter Braun

Schmidmühlen. (roa) In Schmidmühlen gibt es am Sonntag mehr Esel auf einem Fleck als anderswo. Zum Marktfest gehen die oft als störrisch und bockig bekannten Tiere bei einem Rennen in der Flutmulde an der Dr.- Pfab-Straße an den Start. Tatsächlich sind sie aber sehr sensibel. Deshalb wird auch auf einen lauten Startschuss verzichtet. Zum vierten Mal gibt es diese Veranstaltung. Im vergangenen Jahr kamen knapp 1000 Zuschauer. Bürgermeister und Organisator Peter Braun wird moderieren. Im Interview erinnert er sich an die Anfänge.

Wer hatte die Idee, in Schmidmühlen ein Eselrennen zu organisieren?

Braun: In Neumarkt gibt es das schon. Dort habe ich so eine Veranstaltung das erste Mal gesehen. Das ist aber gut 20 Jahre her. Später mal habe ich darüber einen Bericht am Dritten im Fernsehen gesehen und mir gedacht, dass man das auch beim Marktfest machen könnte. Die Idee ging auf. Früher war kurz nach dem Mittagessen eine kleine Flaute auf dem Marktfest. Jetzt ist es dort, wenn das Eselrennen vorbei ist, voll.

Wieviele Teilnehmer sind gemeldet?

Braun: Es werden sieben Mannschaften an den Start gehen. Insgesamt schicken wir acht Esel ins Rennen. Davon sind sechs ausgebildete Rennesel aus Neumarkt, und zwei kommen aus Schmidmühlen. Wir legen großen Wert darauf, dass die Veranstaltung den Eseln auch Spaß macht. Es werden natürlich keine Gerten oder Stöcke benutzt. Das Ganze dauert auch nur eine Dreiviertelstunde. Aber es gibt schon einen Favoriten: die Mannschaft aus Dietldorf. Eine Pateneinheit war auch mal dabei, die sagte, dass sie sich durchaus auch vorstellen könnten, so einen Esel ins Ziel zu tragen.

Gibt es viele Esel in Schmidmühlen?

Braun: (lacht) Also vierbeinige gibt es sechs.
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