Mehr Geld für Malerlehrlinge
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Obermeister Engelbert Schicker. Bild: R. Kreuzer
Weiden. (kzr) Die Tarifvertragsparteien im Maler- und Lackiererhandwerk, der Bundesverband Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und die Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt, haben sich auf eine deutliche Erhöhung der Ausbildungsvergütung ab 1. August 2015 verständigt. "Ich freue mich, dass die Verhandlungen im Interesse unserer Auszubildenden sehr zügig zum Abschluss gebracht werden konnten", erklärte Obermeister Engelbert Schicker von der Maler- und Lackiererinnung Weiden vor versammelter Mannschaft. "Unsere Auszubildenden erhalten bis zu 50 Euro mehr im Monat. Damit wird eine Lehre in unserem farbenfrohen Handwerk noch attraktiver."

Auszubildende erhalten damit einen Monatslohn von 545 Euro im ersten, 595 Euro im zweiten und 740 Euro im dritten Lehrjahr. Zum 1. August 2016 ist eine weitere Anhebung vorgesehen. In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe wollen sich die Vertragspartner zudem über Möglichkeiten zur weiteren Steigerung der Ausbildungsattraktivität austauschen. Schicker bezeichnete die Verhandlungen als schwierig. Die Betriebe seien zwar bereit, den Azubis mehr zu zahlen. Doch die Jugendlichen müssten immer häufiger erst für eine Ausbildung fit gemacht werden. "Diese Bemühungen durften wir nicht durch eine überzogene Erhöhung der Vergütung konterkarieren."
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