Mehr Sonne am Wochenende

Ursprünglich stand die Woche hoch im Kurs, was Sonne und Wärme anging, aber manchmal kommt es eben anders. Zwar gab es durchaus hübsche Phasen, die späten Hitzepole beschränkten sich jedoch auf den südlichen Teil Bayerns, wo bis über 30 Grad gemessen wurden. Und nach dem Hoch "Lajana" haben wir es jetzt mit dem ehemaligen Hurrikan "Henri" zu tun, der aber, ebenso wie seine eher schüchterne Vorgängerin, schnell die Segel streicht. Im Geschlechterkampf der Wetterküche geht die Geschichte also weitgehend unentschieden aus.

So hat Petrus am Wochenende Zeit, sich Gedanken über eine neue Personalstrategie zu machen, und legt die Akte Oberpfalz derweil in meteorologisches Niemandsland. Das bringt einen freundlichen Sonne-Wolken- Mix bei mäßigen Temperaturen, die sich in der neuen Woche nicht großartig ändern dürften. "Naja, nicht der Brüller, aber geht schlechter", sollte der zurückbleibende Eindruck sein.

Heute geht's tatsächlich noch etwas schlechter, denn es ziehen viele dichte Wolkenpakete über die nördliche Oberpfalz. Die Sonne nutzt wohl nur wenige Lücken, und gelegentlich regnet es etwas. Erst der Abend wird überall trockener, und aus Westen lockert es auf. Das macht sich bei den Temperaturen bemerkbar, die kaum über 15 Grad in Freihung, 16 in Etzelwang und 18 in Kümmersbruck hinauskommen. In der Nacht klart es teilweise auf, gleichzeitig bilden sich Nebelfelder bei 8 bis 5 Grad.

Der Samstag wird ein Tag, den man gut im Freien nutzen kann. Wie wär's mal wieder mit draußen heiraten, oder, wer es nicht so spektakulär angeht, mit der Eisdiele? Nach Auflösung von Nebel und Hochnebel scheint die Sonne nämlich bis zu 9 Stunden zu lockeren Quellwölkchen. Bei maximal 19 Grad in Sulzbach-Rosenberg, 21 in Kastl und 22 in Vilseck wird das eine sehr angenehme Sache. Erst in der Nacht kommen mehr Wolken; die halten uns dann bei 12 bis 8 Grad eine allzu frische Nacht vom Hals.

Zum Sonntag schleichen sich kleine Schönheitsfehler ein. Am Vormittag ziehen dichtere Wolken vorüber, und am Nachmittag sind trotz zeitweiligen Sonnenscheins einzelne Quellwolken auch mal größer, so dass es hier und da sporadisch nass werden kann. Insgesamt beträgt das Schauerrisiko über den Tag etwa 40 Prozent. Ein Schirm schadet also nicht, selbst, wenn er dann gar nicht gebraucht wird. Die Temperaturen liegen zwischen 16 Grad rund um Illschwang, 17 in Auerbach und 18 in Amberg. In der Nacht zu Montag gibt's wieder kühle 8 bis 5 Grad.

In der neuen Woche bleibt es bei Sonne und Wolken im Wechsel vorerst trocken und mit tagsüber 15 bis 20 Grad annehmbar. Erst am Donnerstag und Freitag wird es dann wohl gruselig mit Tiefdruck, Regen, Wind und kühleren Temperaturen.
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