Mehrzweckhalle dicht: OB Seggewiß bittet Bürger um Verständnis

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß bestätigte am Donnerstag nochmals, dass die Stadt "nach unseren derzeitigen Planungen" Asylbewerber in der Mehrzweckhalle am Wasserwerk unterbringen muss.

Nach dem Notfallplan der Regierung soll diese Unterkunft "jedoch nur ein vorübergehender Aufenthaltsort sein, bis mittelfristig bayernweit bessere Liegenschaften zur Verfügung gestellt werden können". Seggewiß wendet sich mit einem persönlichen Appell an die Bürger und bittet um Verständnis für die notleidenden Asylbewerber.

Die Stadt sei bemüht, die betroffenen Personen und Vereine von allen Planungen rechtzeitig in Kenntnis zu setzen. "Bislang gehen wir davon aus, dass die Mehrzweckhalle über die Wintermonate als Notunterkunft belegt sein wird." Die Stadt könne daher "bis auf weiteres" keinen Miet- oder Belegungsgesuchen stattgeben. "Wir bitten die Bürger daher auch, bis Ende dieses Zeitraumes von Anfragen abzusehen." Um der besonderen Situation adäquat zu begegnen, hat die Stadt ein Mitarbeiterteam zusammengestellt, das sich um die Unterbringung der Asylbewerber und die koordinierte Umsetzung der Regierungsforderungen kümmert.

Seggewiß bittet die Bürger um ihr Verständnis und ihre Unterstützung. "Unsere Hilfe sollte mehr als die Bereitstellung staatlich geforderter Unterkünfte sein. Meinem christlichen Weltbild nach ist dies eine Selbstverständlichkeit." (wd)
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