Meilensteine zur Umsetzung des Aktionsplans

Die Expertengruppe hat ihren Abschlussbericht mit über 30 konkreten Projektideen versehen, die kurz-, mittel- und langfristig umgesetzt werden sollen. Die Liste der "Gute-Praxis-Beispiele" reicht vom Reparatur-Café für alte Elektrogeräte über die Schaffung eines Naturerlebniszentrums im Naturpark Hirschwald bis zur Erstellung einer Internetplattform beim Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) mit einem Dozenten- und Projektpool. Das ZEN wäre auch ideal als Anlauf- und Koordinierungsstelle geeignet, heißt es im Abschlussbericht.

Konsens bestand ferner darin, dass ein Nachhaltigkeitsbündnis für die Stadt Amberg und den Landkreis Amberg-Sulzbach am besten geeignet wäre, die Handlungsfelder des Unesco-Weltaktionsprogramms auf die lokalen Bedürfnisse herunterzubrechen. Eine Nachhaltigkeitskonferenz im Frühjahr 2015 unter Beteiligung der Regierung der Oberpfalz, des Städte-, Gemeinde- und Landkreistags und des Landesamtes für Umwelt könnte für den nötigen Anfangsschwung sorgen.

Dr. Bernhard Bleyer als Gastgeber der Abschlusssitzung betonte im Namen von OTH-Präsident Professor Erich Bauer, dass die Hochschule die strukturelle Verankerung der nachhaltigen Bildung als hohe Priorität sehe und den Prozess "vom Projekt zur Struktur" tatkräftig unterstütze. Die Moderatoren des Arbeitskreises, Agenda-21-Sprecher Manfred Klemm und VHS-Leiter Manfred Lehner, bereiten den Bericht in Abstimmung mit Projektkoordinatorin Julia Wolfsteiner für die Präsentation beim Abschluss-Dialogforum am 4. Februar 2015 vor und hoffen, dass viele der Arbeitskreis-Mitglieder auch bei der Umsetzung mitwirken.
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